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Referat Der Kommunismus - Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD)

politik referate

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Der Kommunismus

Der Kommunismus ist die Gesellschaftslehre, nach der durch Beseitigung des Privateigentums der Naturzustand, in dem alle das gleiche Recht auf alles gehabt hätten, wiederhergestellt werden kann und mu ; auch dieser ursprüngliche und wieder anzustrebende Zustand selbst; schlie lich die im 19. Jahrhundert entstandene politische Bewegung, die dieses Ziel zu verwirklichen sucht.

Die Neubelebung des Kommunismus bzw. des Sozialismus (beide Begriffe wurden Anfangs

gleichbedeutend gebraucht) zu Beginn des 19. Jahrhunderts stand im Zusammenhang mit der

Industrialisierung.

Die realen - insbesondere die wirtschaftlichen - Lebensbedingungen der Menschen prägen nach Ansicht des marxistischen Kommunismus ihr Bewu tsein; die Entwicklung der Produktivkräfte durch Technik und Wissenschaft bringt einen dialektischen Geschichtsablauf mit sich, in dem Sklavenhaltergesellschaft, Feudalgesellschaft und bürgerliche Gesellschaft aufeinandergefolgt sind.

Die letzte gro e Zuspitzung der Klassenk mpfe ist nach dieser Auffassung der Kampf der besitzlosen Arbeiterklasse gegen das besitzende Bürgertum, der zur Vernichtung der bürgerlichen Klassengesellschaft und zu ihrer Ablösung durch die klassenlose Gesellschaft führt. In dieser wird es anfangs (in der "sozialistischen" Phase) noch eine Entlohnung nach Arbeitsleistung geben; erst in der endgültigen "kommunistischen" Gesellschaft wird das Prinzip "Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen" gelten.

Die in der Zweiten Internationale zusammengeschlossenen sozialistischen Parteien

bekannten sich theoretisch großenteils zu den kommunistischen Auffassungen, betrieben jedoch zunehmend eine sozialreformerische Politik.

Zwischen 1917 und 1921 wurden fast alle kommunistischen Parteien gegründet, die irgendwann einmal besondere Bedeutung erlangt haben.

Die Sozialdemokratie

Der Begriff entstand 1843 in Frankreich und wurde 1849 ins Deutsche übernommen.

Er bezeichnet eine politische Richtung, die die Ideen und Ziele des Sozialismus mit der

Regierungsform der Demokratie zu verbinden sucht.

Das Ziel der Sozialdemokratie war es und ist es noch immer, den Kapitalismus zu reformieren, jedoch mit den Mitteln einer freiheitlichen, parlamentarischen Demokratie. Sie grenzt sich als Reformsozialismus daher ab vom revolutionären Sozialismus und Kommunismus, der die Abschaffung des Kapitalismus durch die Errichtung einer Diktatur des Proletariats durchzusetzen versucht hat.

Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD)

Die KPD entstand am Jahresende 1918 aus dem Spartakusbund und kleineren linksradikalen Gruppen, die besonders in Hamburg und Bremen Stützpunkte hatten.

Der Gründungsparteitag (30 12.1918 - 01 01.1919), der unter anderem Rosa Luxemburg , Karl Liebknecht , Leo Jogiches und Paul Levi in die Parteiführung wählte, stand im

Zeichen linksradikaler Strömungen und lehnte die Beteiligung der KPD an den Wahlen zur deutschen Nationalversammlung ab.

Nach dem Januaraufstand 1919 in Berlin wurden Luxemburg und Liebknecht, bald darauf Jogiches ermordet. Im Dezember 1920 schloß sich die KPD mit der linken Mehrheit der USPD zusammen der Name lautete vorübergehend "Vereinigte KPD").

Richtungskämpfe in der Partei, die teils mit den bewegten politischen Verh ltnissen der Weimarer Republik teils auch mit den Machtk mpfen in der KPdSU zusammenhingen, führten in den 1920er Jahren zu häufigen Führungs- und Richtungswechseln.

Ende der 1920er Jahre war eine ganze Führergeneration aus der KPD ausgeschlossen Die KPD war nun eine stalinistische Partei und der Personenkult um Stalin und Th lmann

nahm immer mehr zu. Von 1929 bis 1932 vertrat die KPD unter dem Einfluß einer Linksschwenkung der Komintern meistens die These, die SPD sei "sozialfaschistisch" und der "Hauptfeind".

In der großen Weltwirtschaftskrise (1929 bis 1933) war die KPD aus einer Arbeiterpartei mehr und mehr zu einer Erwerbslosenpartei geworden, so daß ihre mehrmaligen Aufrufe zum Generalstreik fast wirkungslos blieben. Dennoch war die KPD von 1920 bis 1933 stets viel stärker als nach Wiedergründung

Im aktiven Widerstand gegen das national-sozialistische Regime brachte die KPD die grö ten

Opfer auf, bis sie schlilich am 28.02 1933 verboten wurde.

Nach dem Ende des . Weltkriegs wurde die KPD in allen 4 Besatzungszonen und in Berlin wiedergegründet.

1946 wurde in der Sowjetischen Besatzungszone die KPD mit der SPD zur Sozialistischen

Einheitspartei Deutschlands (SED) zusammengeschlossen (Zwangszusammenschlu . Ab 1949 trat die KPD in allen westdeutschen Bundesländern als einheitliche Partei auf. Bei der 1. Bundestagswahl 1949 erhielt sie 5 % der Stimmen, bei der 2. Bundestagswahl

1953 scheiterte sie an der Fünfprozentklausel.

Am 17.08.1956 wurde sie auf Antrag der Bundesregierung vom Bundesverfassungsgericht verboten

1968 wurde in der Bundesrepublik Deutschland eine neue kommunistische Partei gegründet, die Deutsche Kommunistische Partei (DKP).




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