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Referat Über das Buch „Hannibal“ von Thomas Harris - Biographie, Personen



literatur referate

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Über das Buch „Hannibal“ von Thomas Harris


Biographie des Autors:

Thomas Harris wurde 1940 in Jackson (Tennessee) geboren; bereits früh übersiedelte er mit seiner Mutter und seinem Vater, der Farmer werden wollte, nach Rich an den Mississippi. Harris studierte an der Baylor University in Waco (Texas), wo er 1964 sein Examen absolvierte. Nebenbei arbeitete er als Reporter der News-Tribune, anschließend für die Nachrichtenagentur Associated Press. 1975 debütierte Harris mit dem Buch „Schwarzer Sonntag“ (1976 verfilmt von John Frankenheimer); sechs Jahre später folgte „Roter Drache“ (unter dem Titel „Manhunter“ 1986 verfilmt von Michael Mann), der bereits den Helden Dr. Hannibal „The Cannibal” Lecter des Horrorromans „Das Schweigen der Lämmer“ als Hauptdarsteller einführt: Letzterer schildert den Zweikampf einer FBI-Beamtin mit dem bestialischen Massenmörder. Das Schweigen der Lämmer machte den Autor einem internationalen Publikum bekannt – ein Erfolg, an den Harris mit Hannibal (1999) anzuknüpfen suchte.

1991 kam die überaus erfolgreiche Literaturverfilmung „Das Schweigen der Lämmer“ mit Jodie Foster als FBI – Agentin und Anthony Hopkins als diabolischer Massenmörder unter der Regie von Jonathan Demme in die Kinos. Der Film setzte Maßstäbe auf dem Gebiet des Thrillers. Die Fortsetzung „Hannibal“ wurde 2000 abgedreht; Regie führte diesmal Ridley Scott. Hannibal Lecter wurde wieder von Anthony Hopkins gespielt. Da der Film die Gewalttaten von Hannibal detailliert zeigt wurde er in Deutschland ab 18 Jahren freigegeben. In Italien wurde der Film gar nicht in den Kinos gezeigt und indiziert.

Die Personen:

Clarice Starling – FBI Agentin

Dr. Hannibal Lecter – Psychiater und hochintelligenter Massenmörder




Mason Verger – Sadist,  schwerreich, Lecters erstes Opfer

Rinaldo Pazzi – Commendatore (Inspektor) in Florenz

Inhaltsangabe:

Das Buch „Hannibal“ spielt sieben Jahre nach der Flucht von Dr. Lecter aus dem Hochsicherheitstrakt.

Clarice Starling arbeitete nach diesen sieben Jahren immer noch beim FBI. Mit

ihren zweiunddreißig Jahren war sie eine der jüngsten Agentinnen. Am Anfang des Buches lassen Starling und ihre Kollegen John Bringham und Officer Bolton einen vom DEA ausfindig gemachten Drogenring hoch gehen. Dieser wurde angeführt von Evelda Drumgo der Witwe des verstorbenen Dijon Drumgo.  Evelda hatte ein neu geborenes Kind und war zudem HIV-Positiv. Bei dieser Razzia ging so ziemlich alles schief, denn Evelda wurde vorher gewarnt. Bringham und Bolten wurden von Eveldas Bodyguards erschossen. Starling entging nur knapp dem Tod, sie wurde von einem Querschläger aus Eveldas Pistole am Kopf verletzt und erschoß darauf hin Evelda.

Nach dem Tod von Evelda steckte Starling in einer tiefen Krise, die Medien bezeichneten sie als „Den Todesengel“. Doch eines Tages hatte sie Post von Dr. Lecter erhalten. Sie zeigte diesen Brief ihren FBI-Vorgesetzten und wurde daraufhin wieder auf Dr. Lecter angesetzt. Zum Anfang ihrer Ermittlungen stieß sie auf Mason Verger. Dieser war das erste und einzige Opfer von Dr. Lecter, das überlebt hatte. Verger war sehr reich. Sein Vater hatte Schweinefarmen auf der ganzen Welt. Er schwor Rache an Dr. Lecter, der ihm einst die Wirbelsäule brach und sein Gesicht entstellte. Durch die Macht seines Geldes hatte er ein weltweites Informationsnetz aufgebaut und läßt jede Bewegung seines Erzfeindes überwachen. Starling besuchte Verger auf seiner Farm und war entsetzt über dessen Zustand. Er hatte einige sehr wichtige Dinge über Dr. Lecter heraus gefunden, z.B. besaß er ein Röntgenbild von Lecter, das zeigte, dass er sechs Finger an einer Hand hatte. Starling beschloß sich die Krankenakte von Dr Lecter zu besorgen und auf eigene Faust ihre Ermittlungen fortzusetzen.

Ortswechsel: FLORENZ

In Florenz lebte Rinaldo Pazzi, Chefinspektor der Questura (italienische Polizei). Auch er steckte in einer beruflichen Krise. Er wollte einst den Massenmörder „Il Mostro“ fassen, der nachts auf einsamen Parkplätzen Paare umbrachte und sie mit Blumen geschmückt zurück ließ. Er vernahm einige aus dem Gefängnis frei gelassene Ex - Häftlinge, aber das brachte ihn zu keinem Erfolg. Eines Tages lief er nichts ahnend durch die Straßen und entdeckte ein Bild, das genau die Pose zeigte, in denen man die getöteten Paare fand. Er wußte genau, dass er dieses Bild bei einem der vernommenen Ex-Häftlinge gesehen hatte. Er befragte kurzerhand Dr. Fell einen hohen Gelehrten in Florenz. Auch er war der Meinung das dieses ild als Vorlage gedient haben könnte. Pazzi beschloß den mutmaßlichen Täter festzunehmen. Aber schon im Prozeß stellte sich heraus, dass er gar nicht der Mörder sein konnte. Da Pazzis Ruf durch diese Aktion stark beeinträchtigt wurde beschloß er sich von Mason Verger kaufen zu lassen und Dr. Lecter an ihn auszuliefern, lebendig! Eines Abends kam er auf die Idee: Dr. Fell = Dr. Lecter. Aber um das zu beweisen und den Doktor auszuliefern brauchte er mehr als ein paar vage Vermutungen. Also ließ er seinen Einfluß bei der Questura spielen und holte die Zigeunerin Romula, eine Taschendiebin, aus dem Gefängnis. Sie sollte Dr. Fell (nach Pazzis Vermutungen Dr. Lecter) die Brieftasche stehlen, sodass er anhand des sechsten Fingerabdrucks beweisen konnte, dass es sich bei Dr. Fell um Dr. Lecter handelte. Doch jegliche Pläne Dr. Fell irgend etwas mit seinen Fingerabdrücken zu entwenden ging schief. Also schaltete Romula ihren Verlobten Gnocco ein. Er, ein besserer Taschendieb als Romula, sollte Dr. Fell abends nach einer Vorlesung irgend etwas entwenden. Gnocco verfolgte Dr. Fell in den Park wo er sich von hinten an ihn heran schlich und in seine Tasche griff. Er bekam etwas zu fassen, aber im selben Augenblick spürte er einen stechenden Schmerz in der Brust. Dr. Fell hatte ihm sein Messer ins Herz gerammt. Als man Gnoccos Leiche fand war Pazzi klar, dass es sich bei Dr. Fell um Dr. Lecter handelte. Nach diesem Mord trat Pazzi mit Verger in Kontakt. Beide arbeiteten einen Plan aus, Lecter zu fassen. Verger schickte ihm zwei erfahrene Auftragskiller, (Carlo und dessen Bruder Matteo) die Pazzi bei der Ergreifung von Lecter helfen sollten. Sie planten Lecter nach einer Theateraufführung zu ergreifen und ihn an Verger auszuliefern. Pazzi sollte sich dabei in Lecters Wohnung verstecken und Carlo wollte sich nach der Aufführung hinter Lecter hängen. Doch es kam anders als geplant. Carlo verlor Lecter aus den Augen und konnte Pazzi nicht mehr warnen. Als er am Palazzo Caponi ankam, sah er die in zwei Hälften gerissene Leiche von Pazzi an einem langen Seil vom Balkon baumeln. Er ging in die Wohnung, denn er vermutete Dr. Lecter noch anzutreffen, aber er fand nur seinen schwer verletzten Bruder. Carlo nahm seinen Bruder Matteo und brachte ihn zum Rettungsflugzeug, aber er starb an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Carlo musste nun Verger  mitteilen, dass Pazzi und Matteo von Lecter ermordet wurden und Lecter sich auf der Flucht befand. Dr. Lecter saß mittlerweile im Flugzeug nach Detroit wo er darüber nachdachte, was wohl morgen in der Zeitung stehen würde. Er befaßte sich auch mit dem Gedanken was passieren würde, wenn sein Bild über Interpol schon an sämtliche Flughäfen der USA übermittelt wurde und er nach dem Verlassen der Maschine sofort gefasst würde.



Clarice Starling las natürlich von Lecters Flucht in der Zeitung. Sie wurde nun offiziell mit dem Fall betraut Lecter zu finden und unschädlich zu machen.

Warum Hannibal:

Da ich irgendwann einmal den Film „Das Schweigen der Lämmer“ gesehen hatte, freute ich mich, als ich hörte, dass es einen zweiten Teil „Hannibal“ geben sollte. Um so größer war meine Enttäuschung als ich sah, dass dieser Film erst ab 18 freigegeben war, und ich ihn mir nicht anschauen durfte. Also kaufte ich mir das Buch und las es durch. Es war von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend,  aber durch die detaillierten Gewaltschilderungen nichts für schwache Nerven. Ob es Dr. Lecter gelingt der FBI – Agentin wieder zu entgehen, sollte der Thriller – Freund selber lesen. Ich freue mich schon jetzt auf den dritten Teil.

Quellen:

Hannibal – Thomas Harris

Thomas Harris Biographie - Microsoft Encarta



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