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Referat Piet MONDRIAN (holländischer Maler)

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Piet MONDRIAN (holländischer Maler)



In der Kunstgeschichte des . Jh. war Piet Mondrian ein Bahnbrecher der abstrakten Malerei und der entschiedenste Vork mpfer der Objektivit, also einer überpersönlichen Gesetzm ßigkeit, die sich zum obersten Prinzip seiner Kunst erhob. Seine Werke meist l auf Leinwand od. Karton), gegenstandslose Bilder, deren Wirkung haupts chlich auf Linien und Primärfarben basiert, übten gren Einfluß auf die weiter Entwicklung aus, nicht nur auf die Malerei, sondern auch auf die Bildhauerei, die Architektur und die angewandten Künste. Viele seiner Meisterwerke gehen von dem vorhergehenden Motiv aus immer weiter . Jedes Bild war eine neue Erfüllung, ein weiterer Schritt auf das Ziel zu, das sich auf das Grundprinzip, eine naturunabhängige Ordnung, konzentriert. Dabei erlangen Linien vereinfachte, klare Struktur; Gitternetz von horizontalen und vertikalen Pinselstrichen) und Farben (einfach und doch strahlend; reine F.: Rot, Gelb, Blau) immer größere Bedeutung, d h. Reduzierung der Formen (totale Abstraktion, absolute Ausschaltung der sinnlichen Wahrnehmung), gesteigert durch den Farbkontrast. Der rechte Winkel und die gerade Linienführung schafft die Gleichgewichtsbeziehung von Ausdehnung und Begrenzung Raumerscheinung . Einzelne Farbflächen sollen nicht als isolierte Farben r sich wirken, sondern werden von Rechtecken begrenzt.


Die Zwischenstadien sind interessant und für die Entfaltung der neuen Malweise ebenfalls von gro er Bedeutung:

Vom Kubismus beeinflu t zerlegte Piet Mondrian zunächst Naturformen und Stilleben in abstrakte Muster (kubisch- geometrische Formen).

Bald darauf malte er Ovale Kompositionen aus ungeordnete Elemente und unklare Formen. Meist verwendete er zugunsten der Formen reduzierte Töne, wie Ocker, Gelb, Grau und Hellgrau-Blau.

Wenig  später wurden die Prim rfarben Rot, Gelb, Blau immer mehr bedeutend r seine

Bilder. Auch zeichnete er gr ere Elemente und deutlich sichtbare Formen. Mit der Zeit verzichtete er immer mehr auf Diagonale und gekrümmte Linien.

Bald darauf löste er sich endgültig von den kubischen Prinzipien. Die Farbe war nicht mehr der Form untergeben. Seine Werke basierten nun nicht mehr auf visuelle Wahrnehmung, sondern auf der Harmonie des Gesamtbildes. Gegenständliches war nicht mehr erkennbar.

Der Beginn der Reihe von neoplastischen Bildern basierte auf der streng geometrischen Aufteilung und der Objektivit. Es entstand eine neue Einheit von Farbe und Linie. Die verlängerten Linien führten zu Rechtecken, die die Farben umschlossen. Allmählich malte er auch breitere Linien zun chst gleich, sp ter verschieden breit) und verwendete ausschlie lich reine, kräftig strahlende Farben.

Zun chst vereinigte er verschiedene Quadrate, gefüllt mit Farben, zu einem Rechteck. Auch

die Farbe Schwarz llte Quadrate. Sp ter dominierte der Klang einer einzigen Grundfarbe, mlich Rot. Die grö ere Ausdehnung der wei en Farbe ist ebenfalls charakteristisch für diese Zeit. Stets behielt er den Stil der Gleichgewichtsbeziehungen zwischen Linie und Farbe und der fortschreitenden Vereinfachung. Manchmal verwendete er auch gar keine Farbe, und versuchte einzig anhand der schwarzen Linien eine Harmonie zu erzielen.

Ein beliebte Form des Künstlers war die Raute, in der die horizontalen und senkrechten Linien nicht mehr eingeengt, sondern unendlich wirkten. In vielen seiner anderen Werke kann die Phantasie des Betrachters ebenfalls die Weiterführung der Darstellung außerhalb des Bildes vollenden.

In seinen letzten Werken traten an die Stelle der schwarzen Linien und Farbfl chen farbige

Streifen (Effekt der Überschneidung) oder rhythmisch aneinandergereihte Farbkompositionen (Broadway und Victory Boogie-Woogie; Flimmereffekt). Er verwendete bunte Papierstreifen als Hilfe, um die gewünschte Wirkung zu erzielen Effekt der berschneidung .


Inspirationsquellen:


beeinflu t von der abstrakten Malerei (moderne Kunstrichtung, die die Erinnerung an ein Vorbild od. die Veranschaulichung der Realit t vermeidet; Kandinskys Aufsatz "Über das Geistliche der Kunst ; Um dem Geistigen in der Kunst näherzukommen, wird man so wenig wie möglich von der Realit t Gebrauch machen, da sie dem Geistigen entgegengesetzt ist)

wurde Meister des Suprematismus (von Malewitsch begründete Kunstrichtung, der den Kubismus auf die einfachste Bildformel, Schwarzes Rechteck auf weißem Grund, reduzierte, und mit suprematistischen Komposition, wie Gelb, Orange, Grün betonte )

stellte das gedankliche Fundament für die konkrete Malerei ( geometrisch abstrakte Kunst,

deren Elemente, wie Linien und Farbflächen, im Bild visuell angeboten werden; z B. dunkle Farben: Ruhepole, helle F : Bewegungsträger; Herbin) bereit

beeinflu t vom Kubismus (löst Naturformen in kubisch-geometrische Teile, wie Kugel, Kegelstumpf und Zylinder auf; Picasso , fand er 1921 zu seinem eigenen Stil, den Neoplastizismus "Neue Gestaltung , antifigurativ , der auf die elementaren Sprachmittel zurückgriff. Durch immer weitreichendere Reduzierung des Gegenst ndlichen (Sichtbaren) gelangte der Künstler zu einem Gerüst aus vertikalen und horizontalen schwarzen Linien. Gebogene Linien, spitze und stumpfe Winkel verschwanden aus seinen Kompositionen. Dazwischen breiten sich, einzelne Rechtecke füllend, Farben aus. Zugelassen sind jedoch nur die drei Grundfarben Rot, Blau und Gelb sowie die Helligkeitsstufe Wei , Schwarz und Grau ("De Stiyl )

Bekanntschaft mit Künstlern von Dada, Futurismus und Bauhaus

Begründer der "nach- malerischen Abstraktion" (Farbe als reine Ausdruckskraft:

chromatische Farbflächen als Flimmereffekte)



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