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Referat Aids - Was ist Aids?, Wie steckt man sich an?, Infizierung durch Bluttransfusionen, Diagnostische Lücke, Was geht im Körper nach der Ansteckung vor?

medizin referate

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Aids


Was ist Aids?

Aids ist die englische Abkürzung für Acquirend Immuno- Deficiency Syndrome. Das heißt auf Deutsch: Erworbene Immunschwäche-Krankheit. Aids wird durch einen Virus hervorgerufen. Es wurde 1983/84 von französischen und amerikanischen Forschern entdeckt und trägt den Namen HIV. Niemand weiß genau, woher das Virus kommt und weshalb es gerade in unserer Zeit als todbringender Krankheitserreger auftritt. Fest steht jedenfalls dass am Anfang der 80-iger Jahre die ersten Fälle von einer neuen unerklärbaren, tödlichen Krankheit aufgetreten sind. Man fand nach kurzer Forschungszeit heraus, dass diese Krankheit eine katastrophale Schwächung des Abwehrsystems, des Immunsystems hervorrufen kann.

Es ist nur schwer zu erkennen ob jemand Aids hat oder nicht. Aids hat nämlich kein eindeutiges Krankheitsbild. Es gibt zirka zwanzig Krankheiten, die dieselben Dinge hervorrufen. ( Zum Beispiel: Grippe, Lungenentzündung oder Tumore ).

Im Vergleich zu anderen Krankheiten ist Aids nicht besonders ansteckend. Im täglichen Umgang mit HIV- Infizierten und Aids- Kranken besteht keine Ansteckungsgefahr. Das Aidsvirus wird durch Geschlechtsverkehr, durch virusverseuchtes Blut und vor allem durch unsterile Spritzen im Drogengeschäft übertragen. Bis heute ist Aids nicht heilbar, die Ansteckung kann aber durch einfache Grundsätze vermieden werden.

Das Aidsvirus ist winzig klein; aneinandergereiht hätten auf einem Millimeter 10'000 Aidsvirus Platz. Obwohl es viel mehr Abwehrzellen als Aidsviren gibt kann der Körper nichts gegen das Virus tun. Tag für Tag forschen Tausende von Forschern am Aidsvirus. Trotzdem können wir bis heute kaum etwas dagegen tun. Wir sind im Moment nur in der Lage den Prozeß ein wenig zu verzögern. Man kann zwar in der Zeitung immer wieder von Medikamenten, Impfstoffen und anderen Behandlungsarten gegen Aids lesen aber man weis nicht ob diese die versprochene Wirkung auch erzielen. Es ist jedenfalls noch kein Medikament bekannt das Aids mit hundertprozentiger Sicherheit heilen kann.

Wie steckt man sich an?

Das Aidsvirus kann nur dann in den menschlichen Körper eindringen, wenn es direkt in die Blutbahn gespritzt wird, oder wenn es auf eine virusdurchlässige Schleimhaut gelangt. Aidsviren sind im Blut, im Sperma, in der Scheideflüssigkeit, in der Muttermilch und sogar im Speichel und in der Tränenflüssigkeit virusinfizierter Menschen. Die gesunde, unverletzte Haut ist für das Virus undurchlässig. Nach einer Ansteckung gelangt das Virus in die Blutbahn des anderen Menschen. Somit ist die andere Person infiziert.


Infizierung durch Bluttransfusionen

Bei Bluttransfusionen besteht bei vorschriftsmäßiger, ärztlicher und pflegerischer Arbeitsweise nur ein äußerst niedriges Restrisiko mit HIV infiziert zu werden. Dieses Risiko folgt aus der sogenannten "Diagnostischen Lücke". Hat sich ein Blutspender kurze Zeit vor der Blutspende infiziert, so wird der HIV- Test der vor bei jedem Transfusionsblut durchgeführt wird die Neu- Infektion nicht erfaßt da der Mensch noch keine Antikörper gebildet hat.

Diagnostische Lücke

Erst vier bis sechs Monate nach der Infektion kann festgestellt werden ob ein Mensch HIV-positiv oder negativ ist. In dieser Zeit steigt die Viruskonzentration. Dies ist auch die Zeit in der die Gefahr der Virusübertragung  ganz besonders groß ist. Danach folgt die sogenannte "asymptomatische Phase" die Jahre anhalten kann Jahre anhalten kann. In dieser Zeit halten das Immunsystem und das Virus eine Art Gleichgewicht. Warum diese Phase bei einigen Infizierten länger anhält als bei anderen ist im Moment noch nicht bekannt.


Was geht im Körper nach der Ansteckung vor?

Die meisten Menschen die sich mit Aids angesteckt haben können viele Jahre beschwerdenfrei leben. Obwohl die Krankheit noch nicht erkennbar ist kann der Infizierte bereits andere Leute anstecken. Trotzdem noch keine Beschwerden vorhanden sind erfolgt bald nach und nach eine Schwächung des Immunsystems. Es ist aber möglich dass bereits einige Wochen nach der Ansteckung gelegentlich grippeähnliche Beschwerden auftreten die rasch wieder vorübergehen. Dies ist ein Zeichen dafür dass sich der Virus im Körper vermehrt und ausgebreitet hat. Nach dieser Phase bleibt die Infektion jahrelang scheinbar stumm und von außen nicht erkennbar. Infizierte fühlen sich in dieser Zeit völlig gesund und leistungsfähig.

Bildung von Antikörpern:

Schon bald nach der Ansteckung beginnt der Organismus mit der Bildung von Abwehrstoffen gegen das Aidsvirus. Diese können erst ein bis vier Monate nach der Infektion im Blut des Infizierten nachgewiesen werden. Sie zeigen dann aber zuverlässig an, dass eine Infektion stattgefunden hat.

In der Latenzzeit- das ist die Inkubationszeit von Aids- befindet sich das Aidsvirus nicht in einem Winterschlaf, wie man vielleicht vermuten könnte. So kommt es über die Jahre zu einer langsam zunehmenden Schädigung des Abwehrsystems. Betroffen sind vor allem jene Zellen die bei der Immunabwehr eine zentrale Rolle spielen. Wenn ihre Zahl im Blut unter eine kritische Grenze absinkt, kommt es zum endgültigen Zusammenbruch des Abwehrsystem und zur Schwächung des wehrlosen Körpers durch unzählige Krankheitserreger. Damit beginnt die eigentliche Aidskrankheit.

Die Aidskrankheit


Die Latenzzeit: Der Zeitabschnitt zwischen Infektion und Ausbruch der Aidskrankheit ist von Mensch zu Mensch verschieden. Im ersten und zweiten Jahr nach der Ansteckung erkrankt durchschnittlich einer von hundert Infizierten, nach fünf Jahren sind es zehn Prozent, und nach zehn Jahren ist ungefähr die Hälfte der Virusträger an Aids erkrankt. Ob alle HIV- Infizierten jemals krank werden, ist noch nicht bekannt. Ebensowenig kennt man die Gründe warum die Latenzteit in einem Falle verhältnismäßig kurz, im anderen sehr lang ist. Arzte vermuten dass gewisse Krankheiten wie zum Beispiel Drogen und verschiedene Medikamente den Ausbruch der Krankheit beschleunigen könnten.

Erste Anzeichen der Aidskrankheit sind: schmerzlose Schwellungen der Lympknoten, unerklärliches, wiederholtes Fieber, nächtliche Schweissausbrüche, andauernder Durchfall und rasche Gewichtsabnahme.

Wochen bis Monate nach dem Auftreten dieser ersten Symptome entwickelt sich bei den meisten der Betroffenen das Vollbild der Aidskrankheit: Wiederholt kommt es zu schweren Erkrankungen der Lunge, des Darms, der Hirnhäute und des Gehirns.

Auch die Haut und die Schleimhäute sind fast immer befallen. Hervorgerufen werden diese Krankheiten durch verschiedenartige Bakterien, Viren, Pilze und andere Kleistlebewesen die für den gesunden Menschen mit intakter Immunabwehr meistens harmlos sind.

Prognose:  Ist die Aidskrankheit erst einmal ausgebrochen, führt sie nach den bisherigen Erfahrungen immer zum Tode. Ohne Behandlung ist ein Jahr nach Ausbruch der Krankheit die Hälfte der Patienten verstorben, nach einem weiteren Jahr sind es achtzig Prozent und nach fünf Jahren leben nur noch zwei von hundert Patienten. Mit neuen, wirksamen Medikamenten gelingt es heute, die Lebensqualität der Patienten weitgehend zu verbessern und das Leben zu verlängern. Langfristig ist Aids jedoch immer noch eine tödliche Krankheit.


Über den Umgang mit Aids

Da Aids eine Krankheit ist, die in fast jedem Falle zum Tode führt, macht diese Krankheit praktisch jedem von uns Angst. Zu dieser Angst kommt oft die Unsicherheit. Durch Medienberichte werden wir meistens nur mit Schreckensgeschichten konfrontiert anstatt über den Aidsvirus informiert zu werden. Daher ist die Angst eher auf Vorurteilen aufgebaut.

Mit Aids zu leben ist eine große Belastung für die Betroffenen und deren Mitmenschen. Viele der Betroffenen sehen ihr Leben sinnlos weil sie wissen dass sie in nächster Zukunft sterben werden. Oft begehen diese Menschen Selbstmord. Aids Kranke sind vor allem auf die Unterstützung von anderen Menschen, von Menschen die einem bereits vor der Krankheit nahe gestanden sind, angewiesen. Aidskranke und HIV- Positive können ihr Leid oft aus Angst vor ablehnenden Reaktionen niemandem erzählen.

Aids stellt oft auch im Berufsleben ein Problem dar da viele Mitarbeiter den Infizierten mit großem Abstand begegnen.

Wenn irgend jemand aus deinem Freundeskreis mit HIV angesteckt ist oder sogar bereits an Aids erkrankt ist, solltest du dich möglichst normal verhalten. Es besteht im normalen Leben keine Ansteckungsgefahr du solltest jedoch vermeiden mit dem Blut des Infizierten in Berührung zu kommen!

Einer Erkrankten Person hilfst du am Meisten wenn du sie akzeptierst wie sie ist.

Aidstest

Es gibt verschiedene Arten die zur Nachweisung von Aids verwendet werden. Das Ergebnis ist jedoch immer eindeutig: Man unterscheidet zwischen einem positiven und einem negativen Testergebnis.

Das negative Testergebnis bedeutet dass die Person keine HIV Viren im Körper trägt.

Ein positives Testergebnis zeigt eindeutig dass eine Infektion mit HIV stattgefunden hat.



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