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Referat Joseph Haydn ist 1732 in Rohrau

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Joseph Haydn

Joseph Haydn ist 1732 in Rohrau, Niederösterreich geboren und gilt als der erste Kompo­nist der österreichischen Klassiker. Er war das zweite von zwölf Kindern armer Eltern. Mit acht Jahren wurde er Chorknabe der Stephanskirche in Wien. Nach dem Stimmbruch brachte er sich in Wien als Geiger in Tanzorchestern und als Akkompagnist in den Unter­richtsstunden des berühmten Gesangslehrers Porpora durch, der ihn schlecht behandelte und wenige Jahre später selbst genauso das Los bitterster Armut tragen musste. Doch lernte Haydn Gluck und Ditterdorf kennen, seine ersten Kompositionen gefielen und brach­ten ihm eine Anstellung als  Kapellmeister beim Grafen Morzin auf Schloss Lukawitz bei Pilsen ein. Mit 200 Gulden Gehalt konnte er nun einen Hausstand gründen; seine Wahl fiel auf die Tochter seines einstigen Wiener Quartiergebers, Anna Keller, die sich als zänkisch und herrschsüchtig entpuppte und keinerlei Verständnis für Musik hatte. Doch Haydn ertrug geduldig diese traurige, kinderlose Ehe vierzig Jahre lang (1760-1800). In Lukawitz kompo­nierte er 1759 seine erste Symphonie. Morzin löste seine Kapelle auf, und Haydn fand eine Stellung als zweiter Kapellmeister in der 16-Mann-Privatkapelle des Fürsten Estzerházy in Eisenstadt. Bald rückte er zum alleinigen Dirigenten auf. Als die Kapelle aufgelöst wurde, gewährte ihm der Fürst eine ansehnliche Pension; Haydn übersiedelte nach Wien und be­merkte dort erst, wie bekannte er geworden war. Er hatte nämlich stets nur seine eigenen Kompositionen gespielt, und deren Ruf war so vorzüglich, dass er nun in Wien mit Einla­dung überschüttet wurde. Finanziell unabhängig, widmete er sich ganz dem Komponieren, und von ausländischen Einladungen nahm er nur die nach England an; zwei Reisen dorthin waren die einzigen ausserhalb der Grenzen seines österreichischen Vaterlandes. Die erste fand 1790-1792 statt, Haydn war da auch unter dem Einfluss der Freundschaft mit Mozart auf dem Höhepunkt seiner Kunst. Bei einem Zwischenaufenthalt in Bonn lernte er Beethoven kennen, und auf der Rückreise wurde die Übersiedlung Beethovens als Schüler Haydns perfekt gemacht. Diese erste Reise gipfelte in der Verleihung des Doktorhutes durch die Universität Oxford. Die zweite Reise /1794-1795) war künstlerisch sehr produktiv. Die Rückreise ging über Hamburg, Berlin und Dresden. Erst seine Triumphe in England liessen Haydn auch in seiner Heimat den Höhepunkt des Ruhmes erreichen. Tiefen Schmerz bereitete ihm der Tod Mozarts. Die beiden Oratorien 'die Schöpfung' und 'die Jahreszeiten' machten ihn auch über den Kreis der eigentlichen Musikenthusiasten hinaus, beim breiten Volk, populär. In dieser Zeit komponierte er auch die 6 grossen Messen. Er starb wenige Tage nach dem Einzug der napoleonischen Truppen in Wien, wohl auch unter Einwirkung dieses Schocks, denn er war ein grosser Patriot. Napoleon liess ihm ein prunk­volles Begräbnis bereiten. 1820 wurde sein Leichnam in die Bergkirche nach Eisenstadt übergeführt.

Während er als Opernkomponist nicht seine wahre Grösse erreichte, hat er auf dem Gebiet der Symphonie immens Grosses geleistet, er wird sogar der Vater der modernen Sympho­nie genannt. Übrigens liegen die frühere österreichische Nationalhymne und die deutsche Bundeshymne seinem Kaiserquartett zugrunde.

Das Prinzip einer kunstvoll-einfach gestalteten Liedhaftigkeit der Musik im Sinne einer in dieser Zeit sich zur Norm verfestigenden Taktpaarigkeit und Achttaktperiodik gelange, ob­wohl es schon den Komponisten der Vorklassik vertraut war, eigentlich erst durch Haydn zur vollen Entfaltung. Vor allem bedingt durch sein Bemühen um die Ausgewogenheit von liedhafter Einfachheit und kunstvoller Ge­staltung kann eine deutliche künstlerische Entwick­lung festgestellt werden:


Das Werk des jungen Haydn ist noch stark der Tradition verhaftet, obgleich sich sein geniales Talent früh bemerkbar macht


Die 1760er und 70er Jahre können als Periode des Experimentierens und Suchens nach neuen Wegen bezeichnet werden


1781, auf dem Höhepunkt der Wiener Klassik, veröffentlichte Haydn seine, wie er selbst schrieb, 'auf eine gantz neue besondere art' komponierten stilistischen meister­haften 6 Streichquartette.

Die musikgeschichtliche Bedeutung von Haydn liegt vor allem in der Entwicklung der Sinfo­nie und des Streichquartetts und in der Vollendung der Sonatensatzform unter bewusster Anwendung des Prinzips motivischer und thematischer Arbeit speziell in den Durchfüh­rungsteilen. Seine Werke sind von van Hoboken in einem thematisch-bibliographischen Werkverzeichnis zusammengestellt worden. Haydn schrieb 107 Sinfonien, 86 Streichquar­tette, mehr als 20 Streichtrios, 126 Barytontrios, 39 Kla­viertrios, mehr als 60 Klaviersonaten, 3 Klavierkonzerte, 5 Orgelkonzerte, 20 Stücke für die Flöten­uhr, 13 ital. Opern, mehrere oratorische Werke, 14 Messen, weltliche Kanons und Volksliedbearbei­tungen; wobei alle genannten Zahlen als Mindestangaben zu verstehen sind!!!

Zum Trompetenkonzert:

Das Trompetenkonzert entstand 1796 in Wien nach Haydns Rückkehr von seiner zweiten Englandreise. Es war speziell geschrieben für die Klappen-Trompete in Es, die damals von dem Wiener Hoftrompeter Anton Weidinger erfunden worden war. Es ist höchstwahrschein­lich eine jener zahlreichen Auftragskompositionen, die damals viele Komponisten machten um Geld zu verdienen. Viel mehr lässt sich über das Trompetenkonzert in Es-Dur eigentlich nicht sagen. Die Noten die ich habe sind eine Kopie des Originals

musikalische Struktur:

Die drei Sätze gleichen genau dem Schema von Haydns früheren Symphonien.

Der flotte, heitere, prickelnde 1. Satz bewegt sich hauptsächlich um das Hauptthema

Folie ----

das seine formgemässe Fortsetzung in dem abgeleiteten 2. Thema in der Dominante findet. 

(-->Folie).

Auf den zweiten Satz, das Andante will ich hier nicht näher eingehen, nur soviel sei gesagt: es fliesst schlicht und gemächlich in dem von Haydn bevorzugten 6/8-Takt und in der As-dur Subdominante dahin, Haydn benutzt eine einfache, dreiteilige Liedform (A-B-A) mit ei­nem charakteristischen Mittelteil.

Der letzte Satz, das Allegro 2/4, ist eine flottes Rondo, mit einem für Haydn typischen Thema:

(-->Folie). Es wird wiederholt von einem 2. Thema unterbrochen und vereinigt so die Kenn­zeichen des Rondos mit denen des Sonatensatzes in einer Art, die den Stil Schuberts vor­wegnimmt.

Das Hauptthema ist aus drei Teilen aufgebaut: einer Motivfrage, einer Art Echo dieser Frage und einer Motivantwort. Das ganze Stück ist, durch das ständige wiederauftauchen des Themas bedingt, eine Art Rondo-Form: Grob gesagt ist das Stück wie folgt aufgebaut: AABAACCADAEÆ.

Joseph Haydn ist in Rohrau (Niederösterreich) im Jahre 1732 als Sohn eines Wagnermei­sters und Kleinbauern geboren. Von 1740, also im Alter von 8 Jahren bis zu seinem Stimm­bruch Ende der 40er Jahre war Haydn Chorknabe am Wiener Stephansdom, danach u.a. Akkompagnist und Kammerdie­ner bei einem gewissen Porpora der ihm wohl auch Kom­posi­tionsunterricht erteilte. Gleichzeitig begann Haydn auch als Komponist hervorzutreten. 1759 wurde er Musikdirektor bei Graf Morzin im böhmi­schen Lukawitz (bei Pilsen), 1761 berief ihn Paul Anton Esterházy von Galántha nach Eisenstadt als Vizekapellmeister seiner Pri­vatkapelle, deren alleiniger Dirigent er in der äusserst schaffensreichen Zeit von 1766 bis 1790 unter Fürst Nikolaus Joseph war. Nach der Auflösung der Kapelle durch des­sen Sohn zog Haydn, durch eine Pension finanziell unabhängig, 1790 nach Wien. Noch im selben Jahr unternahm er auf Veranlassung des Konzertveranstalters und Geigers J.P. Salomon, für dessen Konzerte Haydn 6 Sinfonien komponierte und dirigierte, eine anderthalbjährige sehr erfolgreiche Reise nach London. 1791 erhielt er den Ehrendoktor der Universität Oxford. Nach der zweiten Eng­landreise (1794/95) berief ihn Fürst Nikolaus II. Esterházy wieder als Kapellmeister seiner neu zu­sammengestellten Kapelle. Es entstanden die gros­sen oratorischen Werke und die letzten Streich­quartette. Von Alter und Krankheit ge­schwächt, starb Haydn kurz nach der französischen Besatzung Wiens in Wien. Seine Ge­beine wurden 1820 nach Eisenstadt überführt.



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