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Referat Friedrich Dürrenmatt - Die Physiker

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Friedrich Dürrenmatt

AUTOR

Friedrich Dürrenmatt wurde 1 21 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines protestantischen Pfarrers geboren, studierte zunächst Philosophie und Theologie, arbeitete aber dann als Graphiker und Zeichner. Anschließend lebte er als freier Schriftsteller am Neuenburger See und erhielt 9 3 den österreichischen Staatspreis f r europäische Literatur. Er starb am . Dezember 9 0.

Mit der Urauff hrung der Komödie "Die Ehe des Herrn Mississippi" gelang ihm 952 der gro e Durchbruch.

1959 erhielt er in Mannheim den Schillerpreis. 5 entstand sein Hauptwerk "Der Meteor". Seine Komödie

"Der Mitmacher", die 9 3 zur Aufführung kam, war ein großer Mißerfolg. Enttäuscht über die Kritik zog er sich von der Theaterwelt zurück. 1 74-75 brachte er ein umfassendes Nachwort zum "Mitmacher" heraus.

In seinen "Komödien", in denen er souverän alle Stilmittel des modernen epischen Theaters verwendet, bietet er vor allem Satire und Kritik der heutigen Gesellschaft, wobei die Grotesker ihn die geeignetste Spielform des Theaters ist. Er will den Menschen wachrütteln, damit er erkennt, daß es nur von ihm abhängt, ob die menschliche Gesellschaft der völligen Barbarei anheimfällt oder zu einer christlich und humanitär bestimmten Kultur zurückfindet. Dabei stehen im Mittelpunkt seiner Dramen nicht einzelne Menschen als treibende Kraft, sondern die aus den Fugen geratene Welt von heute.

WERKE:

Dramen:

"Die Ehe des Herrn Mississippi" 1 5 ; Groteske)

"Ein Engel kommt nach Babylon" ; Komödie)

"Der Besuch der alten Dame. Eine tragische Komödie" )

"Die Physiker" (1 6 ; Situationskomödie) Hörspiele:

"Die Panne" ( 9 6); "Das Unternehmen der Wega" (1 5 ) Epik:

Satirische Erzählung: "Grieche sucht Griechin. Eine Prosakomödie." ) Kriminalromane:

"Der Richter und sein Henker" ( 9 0/5 ); "Der Verdacht" ( 9 1/5 ): Als Fortsetzungsromane für

Zeitungen geschrieben.

"Justiz" ( 9 5)

Die Physiker

Entstehung:

Februar 9 2 in Zürich uraufgef hrt


Inhalt:

In einem Privatsanatorium befinden sich unter den Patienten 3 Physiker. Innerhalb kurzer Zeit geschehen 3

Morde an Krankenschwestern. Kriminalinspektor V wird beauftragt, den Fall zusen. Es stellt sich heraus, daß ein Physiker, der behauptet, Newton zu sein, die Krankenschwester Dorothea Moser ermordet hat. Ein weiterer Physiker, der sichr Einstein ausgibt, hat die Krankenschwester Irene Straub getötet. Johann Wilhelm Möbius, der dritte Physiker, mußte die Krankenschwester Monika Stettler beseitigen. Die Schwestern verliebten sich in die Physiker und fanden heraus, daß diese gar nicht geistesgesrt sind. Die Physiker wollten verhindern, daß die Entdeckung bekannt wird. Daher mußten die Schwestern sterben. In einem Gespräch klären die drei Männer die Situation. Bei 'Newton' und 'Einstein' handelt es sich um die Agenten Alec Jasper Kilton und Joseph Eisler, die an den Forschungsergebnissen des Physikers Möbius interessiert sind.

Dieser hat neben der einheitlichen Feldtheorie und der Theorie der Elementarteilchen auch das System aller möglichen Erfindungen entdeckt. Nach eingehender Studie über die Auswirkungen seiner Theorien muß er feststellen, daß das Resultat seiner Formeln, sollte es in die Hände der Großmächte kommen, f r die Menschen die Selbstvernichtung bedeutet. Seine Erfindung ist der Schlüssel zur Erzeugung unvorstellbarer Energien, auch

für Kriegszwecke. Um die Menschheit zu retten, zieht er es vor, unter dem Deckmantel eines Irren, sein restliches Leben zu verbringen. Möbius klärt die beiden Agenten darüber auf, daß er vorsorglich die Ergebnisse seiner Forschung vernichtet habe.

Die Leiterin des Sanatoriums hat das Spiel schon lange durchschaut und sich die Forschungsergebnisse durch

Kopien gesichert. Da die dreinner zu Mördern geworden sind, besteht für sie keine Möglichkeit, das Irrenhaus jemals wieder verlassen zu können. Zu spät erkennen sie die wirkliche Gefahr und müssen feststellen, daß ihre Morde sinnlos waren.

Ort und Zeit:

Privatsanatorium 'Les Cerisiers' in einer kleinen Schweizer Stadt. 0. Jhdt.


Aufbau:

Akt: Kriminalinspektor Voß trifft im Sanatorium ein, um den Mord an Schwester Irene Straub zu klären. Er unterhält sich mit den Patienten, dem Personal und der Leiterin des Sanatoriums. Es folgt die Begegnung des Physikers Möbius mit seiner ehemaligen Frau Rose und seinen drei Knaben. Sie will sich von ihm verabschieden, da sie mit ihrem zweiten Mann, einem Missionar, auf eine Insel im Stillen Ozean gehen wird. M bius spielt sehr glaubwürdig den Verrückten und ermordet auch noch Schwester Monika, die an seine Verrücktheit nicht glauben und ihn heiraten wollte.

Der erste Akt stellt eine Einhrung in das Geschehen dar. Der Höhepunkt ist der Mord am Ende des 1. Aufzuges.

2. Akt: 'Newton' erklärt M bius, daß er nicht verrückt sei, sondern ein Angeriger eines Geheimdienstes ist. Er habe die Krankenschwester töten müssen, um seinen Wahnsinn durch einen Mord zu beweisen. Auch 'Einstein' gesteht, ein Agent zu sein. Die Leiterin des Sanatoriums erscheint und erklärt, daß das Gespräch abgert worden wäre und daß sie über den wahren Sachverhalt schon lange Bescheid wisse. Die Physiker ergeben sich ihrem Schicksal.

Der zweite Akt stellt diesung des Konflikts dar.


Personen:

Dr. Mathilde von Zahnd: Gründerin und Leiterin des Sanatoriums. Eine bucklige Jungfrau, die einer mächtigen Familie entstammt und einen besonderen Ruf als Menschenfreund und Psychiater genießt. Sie ist etwa fünfundfünfzig Jahre alt. Sie hat ihr Sanatorium nur dadurch so in die Höhe gebracht, weil sie die Verwandten der Kranken ausbeutet. Sießt aber auch die Kranken bespitzeln und bemächtigt sich so der Forschungsergebnisse des Physikersbius.

Kriminalinspektor Vo : ein nüchterner Beamter, der eifrig seiner Aufgabe nachgeht.

Alec Jasper Kilton, Newton' genannt: Agent eines Geheimdienstes, der sich der Erfindung des Physikers Möbius bemächtigen will. Er täuscht Verrücktheit vor und tötet kaltblütig eine Krankenschwester, als sie sein Spiel durchschaut. Jedes Mittel, um zum Ziel (Spionage) zu kommen, ist ihm recht.

Dasselbe gilt auchr Joseph Eisle, Einstein' genannt. Er ist Agent eines rivalisierenden Geheimdienstes. Der Physiker Johann Wilhelm Möbius ist aufgrund seiner Entdeckungen in die Klinik geflüchtet. Er will für

verrückt gehalten werden, um zu vermeiden, daß seine Entdeckung veröffentlicht wird. Er ist ein

anständiger, verantwortungsbewußter Mensch, hat aber gleichzeitig einen schwachen Charakter, da er sich gegen die gewöhnlichen Sterblichen nicht durchsetzen kann; ermordet seine Krankenschwester

nicht aus b ser Absicht, sondern weil er fürchtet, daß seine Geheimnisse, die er glaubt hüten zussen, sonst an die Öffentlichkeit dringen würden.

Krankenschwestern: sind vertrauensselige, guttige, eher einfältige Personen, die sich in ihre Pfleglinge verlieben; sie erkennen "vor lauter Liebe" die ihnen drohenden Gefahren nicht und rennen so in ihr Verderben.

Aussage:

Es wird die Abhängigkeit der modernen Technik von der menschlichen Ethik gezeigt. Auf den Menschen allein kommt es an, ob er naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu seinem Nutzen oder Schaden verwendet. Das Skurrile und Unheimliche dieser Komödie liegt darin, daß ein großer Physiker der Neuzeit im Irrenhaus untertaucht, um grö eres Unheil zu vermeiden.

jantzer ! ! ! ! ! ! ! !

Die Physiker

Komödie in zwei Akten

Geschrieben wurde dieses Stück 9 1; Uraufführung fand im Jahre 1 62 im Schauspielhaus Zürich statt

Autor:

Friedrich Dürrenmatt lebte von 5 1 921 - 1 12 9 0 in der Schweiz. Er studierte Philosophie, Theologie und Germanistik, außerdem war er Theaterkritiker der "Weltwoche" (Zürich); Regisseur am Baseler Stadttheater; Erzähler; Hörspieldichter; Dramatiker;

Seine bekanntesten Werke:

Die Ehe des Herrn Mississippi Der Richter und sein Henker Der Besuch der alten Dame Romulus der Gro e

Die Physiker

Personen:


Frl. Dr. Mathilde von Zahnd

Irrenärztin (Leiterin der Heilanstalt)

Marta Boll

Monika Settler

Oberschwester

Krankenschwester

Uwe Sievers Mc Arthur Murillo

Herbert Georg Beutler, genannt Newton

Patient

Oberkrankenpfleger Krankenpfleger Krankenpfleger

Ernst Heinrich Ernesti, genannt Einstein

Patient

Johann Wilhelm Möbius                                                 Patient

Missionar Oskar Rose Neuer Ehemann von der Gemahlin vonbius

Fr. Missionar Lina Rose Ehemalige Gattin von Möbius

Adolf-Friedrich Sohn von Möbius

Wilfried-Kaspar Sohn von Möbius

rg-Lukas Sohn von Möbius Richard Voß Kriminalinspektor Guhl

Polizist

Blocher Polizist, Gerichtsmediziner

Das Stück:

Ort des Geschehens ist das private Sanatorium "Les Cerisiers , eine Irrenanstalt in einer mittleren, beinahe kleinen Stadt in der Schweiz. Dr. Mathilde von Zahnt, Leiterin der Heilanstalt hat drei Physiker, Herbert Georg Beutler, der sich für Newtonlt, Heinrich Ernesti, der sich für Einstein vergleicht und Johann Möbius, dem König Salomon erscheint, in Behandlung.

Im ersten Akt kommt es bereits zum zweiten Mord an einer Krankenschwester. In beiden Fällen wurden die Opfer erdrosselt. Eine Krankenschwester mit einer Vorhangkordel, die andere mit dem Kabel einer Stehlampe. Der erste Mord wurde von Newton, der zweite von Einstein begangen. Inspektor Voß leitete die Ermittlungen beim ersten Vorfall und ist auch beim zweiten Fall mit den Nachforschungen beauftragt. Nach der Meinung des Staatsanwaltes und auch der seinen wäre es nicht zu den Morden gekommen, wenn an Stelle der Krankenschwestern Krankenpfleger bescftigt würden. Die Leiterin der Anstalt besteht darauf, daß es sich nicht um Morde sondern um Unfälle handelt, die durch die unheilbare Krankheit der beiden Patienten hervorgerufen wird. Die Vermutung des Frl. Dr. geht dahin, daß beide Kernphysiker waren und mit radioaktiven Stoffen experimentierten, die vielleicht eine Veränderung im Gehirn der Patienten bewirkten und noch bewirken. Im Gespräch mit Newton stellt sich heraus, daß er ein Verh ltnis mit der von ihm ermordeten Krankenschwester hatte. Da er sich aber zur Physik hingezogen fühlte, konnte er dieses Problem nur durch einen Mord lösen. Der Inspektor verläßt die Anstalt und es kehrt wieder Ruhe ein.

Fr. Lina Rose, die ehemalige Frau von Möbius kommt mit ihren neuen Gatten, dem Missionar Oskar Rose und ihren drei Söhnen zu Besuch, um sich von M bius f r immer zu verabschieden. Ihre Absicht ist es, auf den Marianen, wo ihr Mann eine Missionarsstation leiten soll, ein neues Leben zu beginnen. Anfangs reagiert Möbius über den Besuch ruhig, doch als die Knaben zum Abschied ein Lied anstimmen, welches er nichtren will, und als der Missionar noch Salomon erwähnt, beginnt Möbius wirres Zeug zu reden und er befiehlt seiner Familie sofort zu verschwinden.

Die Familie verlä t die Anstalt und Schwester Monika beruhigt den aufgebrachten Möbius. Sie kennt ihn nun schon zwei Jahre und nach ihrer Meinung hätte er nicht verrückt, sondern planmäßig gehandelt. Sie nimmt an, daß auch die Erscheinung von König Salomon nur ein Schwindel sei. Als sie ihm ihre Liebe gesteht, reißt er den Vorhang herunter und erdrosselt Monika mit der Vorhangkordel.

Auch diesmal leitet Inspektor Voß die Ermittlung. Bei einem Gespräch mit Möbius gab dieser an, daß er den

Mordauftrag von König Salomon erhalten hatte. M bius stellt sich dem Inspektor und bittet um seine Verhaftung.

"Einige verhafte ich mit Vergnügen, andere tun mir leid, aber Gerechtigkeit bleibt Gerechtigkeit", entgegnet der Inspektor. Er gibt ihm mit Freude zu verstehen, daß in diesem Fall sogar die Gerechtigkeit einmal Ferien machen kann und verabschiedet sich ohne ihn festzunehmen.

Das Abendessen wird angerichtet, nur diesmal nicht von Krankenschwestern, sondern von drei Krankenpflegern. Uwe Sievers, Europameister im Schwergewichtsboxen, Murillo, südamerikanischer Meister in Schwergewicht, und Mc Arthur, nordamerikanischer Meister im Mittelgewicht. Die drei Physiker versammeln sich zu Abendessen, da kommt es zur überraschenden Wendung. Keiner der drei Patienten ist wirklich krank. Die Krankenschwestern mußten sterben, weil sie Verdacht gescpft hatten. Sie wurden Opfer einer höheren Notwendigkeit.

Möbius hatte die beiden großen (nicht namentlich genannten) Geheimdienste der Welt durch seine Dissertation über die Grundlagen einer neuen Physik, auf sich aufmerksam gemacht. Die zwei mit ihm dort lebenden Kernphysiker Alec Jasper Kilton alias Newton und Joseph Eisler alias Einstein entpuppten sich als Agenten dieser Organisationen.

Möbius, dem gr ßten Physiker der Welt, war es gelungen, das Problem der Gravitation zu lösen und die einheitliche Feldtheorie zu finden. Somit ist die Weltformel entdeckt. Als alternative zur wissenschaftlichen Karrierehlte M bius aus Gnden der Verantwortung das Irrenhaus. Nur die Anstalt garantiert ihm die Sicherheit, nicht von Politikern ausgenutzt zu werden. Die beiden Agenten versuchen die Formelr ihr Land zu erwerben, Möbius aber überzeugt seine beiden Kollegen, daß es keinen anderen Ausweg als die Flucht aus der Welt gibt.

Er gesteht, daß er aus diesen Grund hat er seine Manuskriptengst verbrannt hatte. Da erscheint Mathilde von Zahnd und erklärt die drei Physiker zu Gefangene. Sie hat das Spiel durchschaut, die Manuskripte rechtzeitig kopiert und mit der Auswertung begonnen, denn auch ihr ist König Salomon erschienen, um durch sie die

Weltherrschaft zu ergreifen. Die Welt fällt in die Hände einer verrückten Irrenärztin. Hinter den drei schließen sich die Anstaltsgitterr immer. Möbius erkennt und sagt es auch. "Was einmal gedacht wurde, kann nicht zurückgenommen werden!"

jantzer ! ! ! ! ! ! ! !

DER RICHTER UND SEIN HENKER

Dürrenmatt hat den Roman "Der Richter und sein Henker" im Jahre 9 2 veröffentlicht.

INHALT:

Alphons Clenin, ein Polizist aus Twann, findet eines Tages den toten Polizeileutnant Schmied in einem blauen Mercedes. Er bringt die Leiche nach Biel, wo Kommissar Bärlach den Fall übernimmt. Bärlach sucht um einen Assistenten an, da er auf Grund seiner Magenschmerzen nicht voll einsatzfähig ist. Er schlägt Tschanz ) vor, obwohl dieser noch auf Urlaub ist.

Bärlach f hrt zuerst zum Tatort und findet dort eine Revolverkugel. In Schmieds Kalender ist ein "G" eingetragen, und Bärlach weiß, daß Schmied in Lamboing gewesen ist. Bärlach und Tschanz fahren nach Lamboing. Dort angekommen, sagt Tschanz, daß das "G" Gastmann bedeutet. Die beiden schleichen um Gastmanns Haus. Bärlach wird von einem großen Hund angesprungen, Tschanz kann aber noch rechtzeitig schießen.

Nationalrat von Schwendi, der Rechtsanwalt von Gastmann, kommt aus dem Haus gestürmt. Am n chsten Tag kommt dieser zu Lutz ins Büro und erhlt, daß Schmied bei Gastmann unter dem Namen Dr. Brantl zu Besuch gewesen ist.

Als Bärlach von Schmieds Begräbnis nach Hause kommt, sitzt Gastmann in seiner Wohnung. Vor 0 Jahren hat Gastmann mit dem Kommissar Bärlach eine Wette abgeschlossen. Gastmann könne Verbrechen begehen, die der Kommissar nicht aufdecken kann. Seither haben sich Verbrechen an Verbrechen gereiht.

In einer Nacht wacht Bärlach auf, da jemand in der Wohnung ist. Bärlach schießt dreimal, aber der Einbrecher kann fliehen.

Am Bahnhof trifft Bärlach Gastmann und es kommt zu einer heftigen Auseinandersetzung, wobei Bärlach bemerkt, daß er ihn töten lassen wird.

Tschanz kommt zu Gastmann und findet dort auch zwei Diener vor. Alle drei schießen auf ihn. Doch er wirft sich zur Seite, schießt dreimal und trifft sie tödlich.

Bärlach lädt Tschanz zum Essen ein, um seinen Sieg zu feiern. Der Kommissar beschuldigt seinen Gast, der Mörder zu sein, denn die Kugeln, die Schmied und die, den Hund getötet haben, sind identisch mit denen aus Tschanzs Pistole. Bärlach hat von Anfang an alles gewußt. Bärlach ist absichtlich zu Gastmann gefahren, damit Tschanz den Hund erschießt.

Bärlach ist der Richter über Gastmann gewesen und Tschanz sein Henker. Tschanz hat dem einen Diener seine

Waffe in die Hand gedrückt, damit der Verdacht nicht auf ihn fällt.

Tschanz muß alles zugeben und geht fort. Man findet Tschanz am nächsten Tag tot in einem vom Zug erfaßten

Wagen.


CHARAKTERISTIK

Kriminalkommissar Bärlach ist die Hauptfigur in diesem Stück. Bärlachs Hauptfeind ist Gastmann.

Der Polizist Tschanz gilt bei seinen Vorgesetzten als ein Mann, der immer bemüht ist, kriminalistisch auf der Höhe zu bleiben. Doch dies täuscht. Hinter ihm verbirgt sich ein Mensch, der mit seiner Position unzufrieden ist, und er entwickelt viel Neid gegenüber denen, die es weiter gebracht haben als er.

Gastmann ist das Objekt der Handlung, das fast unbewegt im Dunkeln bleibt. Der einzige, der Gastmann n her kennt, ist Bärlach.

DEUTUNG

Aus moralischen Überlegungen heraus hat Dürrenmatt sich kurz nach 9 0 dem Kriminalroman zugewandt. Er hat sich bemüht, die Tradition Schillers ("Der Verbrecher aus verlorener Ehre ), Hoffmanns ( Das Fulein von Scudery") fortsetzen zu können und einen Kriminalroman zu schaffen, der die Doppelbödigkeit allen menschlichen Seins und Handelns darstellen soll.

Dürrenmatts Kriminalromane sind aber keine im üblichen Sinn, sondern er l t den Zufall entscheiden. Dürrenmatts Detektive müssen den Schuldigen auf ungesetzlichem Weg zur Strecke bringen.

[Strausberger 4FNA 0/9 ]



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