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Referat Die Deutsche Bundesbank - Die Geldmenge

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Die Deutsche Bundesbank

.1     Definition

Die Deutsche Bundesbank ist diehrungs- und Notenbank der Bundesrepublik Deutschland. Sie entstand am 1 8 19 7 aus der Verschmelzung der 948 gegründeten Bank deutscher Länder mit den Zentralbanken und der Berliner Zentralbank. Das davor bestehende zweistufige föderativ gegliederte Zentralbankensystem wurde durch eine Einheitsbank nach dem Vorbild der Reichsbank abgelöst. Die Landeszentralbanken wurden in Hauptverwaltungen der Bundesbank umgewandelt. Nach der Vereinigung Deutschlands wurde eine Neuordnung notwendig. Statt früher elf gibt es seit 1 . 992 nur noch neun Landeszentralbanken, wobei einige f r zwei oder drei Bundesnder zust ndig sind. Ihr Grundkapital in Höhe von 90 Mio. DM (Stand 7 92) liegt in der Hand des Bundes, so auch der Gewinn der Bundesbank.


.2     Aufgaben und Befugnisse der Bundesbank

Sie regelt den Geldumlauf und die Kreditversorgung der deutschen Wirtschaft mit dem Ziel, die Währung zu sichern, und sorgt für die bankßige Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Inland und Ausland. Sie hat das alleinige Recht Banknoten auszugeben. Sie ist nicht an Weisungen der Bundesregierung gebunden, ist aber jedoch verpflichtet die allgemeine Wirtschaftspolitik der Regierung zu unterstzen.


.3     Aufbau

 
Oberstes
Organ der Deutschen Bundesbank und damit Entscheidungszentrum der deutschen Geld- und Währungspolitik ist der Zentralbankrat. Er besteht aus dem Direktorium und den Präsidenten der Landeszentralbanken. Sie werden alle durch den

Bundespsidenten ernannt.

Das Direktorium sorgtr die Durchführung der Beschlüsse des Zentralbankrats. Es besteht aus dem Präsidenten und Vizepsidenten der Bundesbank und bis zu sechs weiteren Mitgliedern.

Sitz der deutschen Bundesbank ist Frankfurt am Main. Neben den Landeszentralbanken (Hauptverwaltungen)   verfügt sie über Hauptstellen und Zweigstellen im ganzen Bundesgebiet.


Abbildung 1

Die Geldmenge

Um die Stabilität des Geldwerts zu gew hrleisten, muß die Bundesbank die in der Volkswirtschaft vorhandenen Geldbest nde laufend überwachen und deren Wachstum durch geeignete Steuerungsverfahren unter Kontrolle halten. Denn schie t die Geldmenge zu stark über die Produktionsmöglichkeiten der Wirtschaft hinaus, ist der Verfall des Geldwertes vorprogrammiert.

Zur Messung der Geldbest nde stützt  sich die Bundesbank auf verschiedene international gebr uchliche Konzepte. Strenggenommen sind unter "Geld" nur völlig liquide Mittel zu verstehen: Zum einen das Bargeld, das in Form von Münzen und Banknoten im Umlauf ist, zum anderen die Sichteinlagen der Banken, über die jederzeit per Scheck oder Überweisung verfügt werden kann.

.1     Bargeld

Ende 19 0 belief sich der Bargeldbestand (Abb 2) der BRD auf 21 8 Mrd. DM; 970 waren es 39 5

Mrd. und 1 80 rund 9 ,2 Mrd. DM.

Wegen der Ausweitung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, vor allem bei Lohn- und Gehaltszahlungen) blieb die Entwicklung des Bargeldumlaufs lange Zeit hinter dem Wachstum des nominalen Sozialprodukts zurück. In den letzten Jahren wurde die Bargeldnachfrage aber durch besondere Einflüsse in die Höhe getrieben. So 1 88, als die Einführung der Quellensteuer eine

"Flucht ins   Bargeld" auslöste, und 199 , als die D Mark mit der W hrungsunion auch in Ostdeutschland Einzug hielt. Seitdem hat der Bargeldbestand noch einmal kräftig zugenommen, zumal die zum Jahresanfang 1993 neu eingeführt Zinsabschlagsteuer wieder viele Anleger dazu veranlaßte, in grem Umfang Bargeld zu horten.

Ende  1992 waren insgesamt 227 3 Mrd. DM Bargeld im Umlauf, davon Banknoten im Wert von

2 3,4 Mrd. DM und Münzen im Wert von 3,9 Mrd. DM. Das entsprach einem Betrag von rund 820

DM je Einwohner. Der Stückzahl und dem Wert nach ist der 100-DM Schein die meistverbreitete

Banknote.

Geldmengenziel

 
Ende 1974 ging die Bundesbank als erste Zentralbank dazu über, das von ihr angepeilte Geldmengenwachstum jä
hrlich im voraus als Geldmengenziel (Abb.3) anzukündigen. Damit verfolgte sie die Absicht, die Inflationserwartungen zu

dämpfen und alle am Wirtschaftsleben beteiligten

- Tarifparteien und Staat, Unternehmen und private Haushalte -   zu einem stabilitätskonformen Verhalten zu veranlassen.

Bei der Festlegung der Geldmengenziele dient die jeweils f r das folgende Jahr erwartete Wirtschaftsentwicklung als Richtschnur. Als Regel gilt, daß die hrliche Wachstumsrate der Geldmenge mit der erwarteten Zunahme des Produktionspotentials in Einklang stehen soll. Davon ist die Bundesbank gelegentlich durch Zu- oder Abschläge beim Geldmengenziel abgewichen, wenn zum Zeitpunkt der Zielformulierung keine Preisstabilit t bestand

oder wenn die Wirtschaft stark ber- oder unterdurchschnittlich ausgelastet war.


Abbildung 2

Das Geldmengenziel bezog sich zun chst auf die Zentralbankgeldmenge, seit 19 8 auf die weitgefaßte Geldmenge M3 (siehe Abb 4 .

Leitzinsen

.1     Diskontsatz und Diskontgeschäft

Die Diskontpolitik ist ein wirtschaftspolitisches Instrument der Zentralbank. Durch die Venderung des Diskontsatzes und der H he des den Banken eingeräumten Diskontkredits kann sie die volkswirtschaftlich verfügbare Geldmenge beeinflussen. Erh hung des Diskontsatzes und Einschr nkung der Diskontkredite verteuert für die Banken die Kredite, führt damit zu einem geringeren Umfang der Kreditvergabe durch die Banken und bewirkt so eine Einschr nkung der verfügbaren Geldmenge und entsprechend auch der effektiven Nachfrage. Dagegen soll die Senkung des Diskontsatzes eine Ausweitung des Geldvolumens bewirken und zur Belebung der Wirtschaftsfähigkeit beitragen.

Für die Konjunktursteuerung ist der Diskontsatz auch insofern bedeutsam, als er eine Leitfunktion für das allgemeine Zinsniveau besitzt.

.2     Lombardsatz und Lombardgeschäft

Der Lombardsatz ist der von der Deutsche Bundesbank festgesetzte Zinssatz für bei ihr in Anspruch genommene Lombardkredite.

Lombardkredite gehrt die Bundesbank gegen Verpndung bestimmter Wertpapiere und

Schuldbuchforderungen. Sie können von den Kreditinstituten zur kurzfristigen Überbrückung vorübergehender Liquidit tsberfnisse in Anspruch genommen werden.

.3     Entwicklung in den letzten Jahren

Durch den Lombardsatz und Diskontsatz kann die Deutsche Bundesbank die Geldmengen beeinflussen.

Nach dem Rekordtief des Diskontsatzes von 5% im Jahr 988 stieg er bis zum Jahr 19 2 auf 8 75 .

Ab 19 2 sank er wieder stufenweise ab auf 3% im Dezember 19 5. Der Lombardsatz lag immer ca. 1-

2% daber (siehe Abb )



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