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Referat Inhaltsangabe Sheila Gordon - Warten auf den Regen

literatur referate

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Inhaltsangabe

Sheila Gordon

Warten auf den Regen

-Ein Leben in Südafrika



Frikkie, ein weißer Junge, verbringt jeden freien Tag auf der Farm seines Onkels Oom Koos und seiner Tante Sannie in Südafrika, Transvaal. Er möchte später unbedingt Farmer werden, die Schule nimmt er dabei nicht so wichtig. - Aber er darf sie kostenlos besuchen. Er wohnt in der Stadt, Boesmanskloof mit seinen beiden Eltern und seiner kleinen Schwester.

Tengo, ein schwarzer Junge wohnt mit seiner Mutter, Selina (sie ist in der Küche der Farm tätig), seinem Vater Timothy (er ist eine Art Stallbursche), seiner kleine Schwester Tandi (sie leidet an Tuberkulose) und seiner Großmutter in einer kleinen Lehmhütte in ihrem Kraal. - Dort wohnen auch die anderen schwarzen Farmarbeiter des Oubaas (alter Herr), wie er von ihnen genannt wird. Frikkie wird auch Kleinbaas (kleiner Herr) genannt, nur Tengo darf ihn ohne Titel ansprechen, da sie schon von kleinauf miteinander befreundet sind.

Tengos Rasse wird von den Weißen oftmals als "Kaffer" oder "Neger" bezeichnet. - Beides abwertende Schimpfworte.

Frikkie wird immer besser behandelt. Er bekommt beste Hausmannskost, die Selina zubereitet, wobei Frikkie nur Breimahlzeiten verzehrt, die meist nicht mal seinen Hunger stillen.

Oom Koos erzählt den beiden Jungen vom "großen Treeck" (als die Weißen -> auch Buren das Land in ihren Besitz nahmen). Tengo kann aber nicht verstehen, warum das Land, das einst seinem Volk gehörte, jetzt von den Buren regiert wurde.

Tengo, ein intelligenter und begabter Junge möchte gerne die Schule besuchen. Leider liegt die nächste Schule für Schwarze sehr weit entfernt und kostet Geld. Er müsste bei Verwandten wohnen. Seine Mutter will ihn aber nicht gehen lassen, denn sie hat schon zwei Kinder verloren.

Tengo wird mit zunehmenden Alter immer klarer, dass die Schwarzen viel schlechter als die Weißen behandelt werden.

Eines Tages kommt Joseph, Tengos Cousin aus Johannesburg zu Besuch. Er erzählt viel vom Stadtleben was den kleinen Jungen vom Land sehr neugierig macht.

Tengo entwickelt einen ausgeprägten Wissensdurst. - Josephs Mutter fragt ihre Arbeitgeberin, ob sie Tengo nicht ein paar alte Schulbücher schicken könnte. Damit erfüllt sie dem Landjungen einen großen Wunsch. Tengo, dem seine Mutter das Lesen beigebracht hat, findet viele Antworten auf die Fragen die ihn schon so lange quälen in den Büchern. Doch er durstet immer nach mehr Wissen.

Oom Koos kann nicht verstehen, was ein kleiner "Kaffer" mit Büchern anfangen soll. Er weiß, dass Tengo sehr schlau ist, vielleicht zu schlau

Nach langem Bitten darf Tengo zu Joseph nach Johannesburg ziehen und endlich in die Schule gehen.

- Doch in der Stadt bekommt er am ganzen Körper die Apartheid zu spüren. - Die schwarze Bevölkerung lebt abgesondert in sogenannten Townships, verwahrlosten Vierteln. Wobei die Weißen in prunkvollen Villen leben.

Familie Miller, sogenannte liberale Weiße, die Arbeitgeber von Josephs Mutter, bezahlen das Schulgeld für Tengo und seine Verwandten und helfen auch so oft.

Er stürzt sich in die Schularbeiten und strebt sein großes Ziel, das Abitur, an, dem er auch immer näher rückt.

Doch mit der Zeit demonstrieren immer mehr Jugendliche gegen die minderwertige Ausbildung, die die Regierung für sie für angemessen hält. Man will die Schwarzen nur soweit bilden, soweit es für die Weißen von Nutzen ist. Militär und Polizei greifen die anfangs friedlichen Schulkinder oftmals an. Viele der oft erst Zwölfjährigen werden verletzt oder gar erschossen. Auch auf Kleinkinder wird keine Rücksicht genommen.

Tengo kann dann für lange Zeit nicht mehr zur Schule gehen, weil jugendliche Freiheitskämpfer den Unterricht boykottieren.

Joseph kommt zu dieser Zeit oft sehr lange nicht nach Hause. Anfangs will er Tengo nicht erzählen, warum. Doch dann weiht er ihn ein: Er war ein Mitglied des ANC (African National Congress). Er bietet ihm die Möglichkeit, mit ihm über die Grenze nach Lukasa zu gehen. Dort würde man ihm helfen ein Studium in Schweden oder Osteuropa zu beginnen. Am Anfang ist Tengo begeistert von der Vorstellung, doch dann übermahnen ihn Zweifel. So lange Zeit in ein kalten fremden Land und noch dazu ganz alleine. Außerdem würde sich seine Mutter sicher um ihn sorgen, wenn sie nicht wusste wo er steckte. So beschloss er den auch vom ANC angebotenen Militärdienst zu beginnen.

Als er eines Tages wartet, dass Joseph mit ihm aufbricht, kommt er zwischen die Fronten des Militärs und der Schulkinder. Auch er beginnt in seiner Wut mit Steinen zu werfen.

Plötzlich wird ein weißer Soldat erschossen. Die Schulkinder fliehen, so auch Tengo. Doch er wird verfolgt. Denn der Verfolger denkt, dass Tengo der Schütze war.

Tengo gelingt es den Soldaten zu überwältigen, doch mit Schrecken stellt er fest, dass es Frikkie ist. Als dieser aufwacht unterhalten sie sich lange. Mal wütend aufeinander über die derzeitige Lage, mal übermahnt von ihrer gemeinsamen Kindheit.

Tengo versucht seinen ehemaligen Freund von seiner Engstirnigkeit zu befreien, was ihm nur teils teils gelingt.

Er lässt den verwundeten Frikkie gehen, der verspricht ihn nicht zu verraten. - Doch die Freundschaft war zerbrochen.

Tengo beschließt doch ins Ausland zu gehen, um zu studieren. Er will seinen Traum endlich verwirklichen.

Der Titel des Buches ist zweideutig. Einerseits wird die Dürre im Land beschrieben, die hier aber nicht von Belang ist. Es ist eher gemeint: Warten auf den Regen; Warten auf Einsicht der Weißen, wie falsch ihr Denken und ihr Handeln ist. Warten auf "Regen", damit sie wachsen können; in ihrer Freiheit, in ihrer sozialen Situation und ihr Land endlich selbst regieren können.

Nicht alle Weißen sind schlecht, ihn wurde einfach ein Engstirnigkeit anerzogen, und ihren Luxus wollen sie auch nicht aufgeben. Was den Schwarzen aber zuviel ist.

Es hat mich schockiert, wie Menschen dort behandelt werden. Dass es Rassentrennung gab und noch immer gibt, wusste ich. - Aber dass das so schlimm ist, nicht.

Es ist mir unbegreiflich, warum man aufgrund seiner Hautfarbe oft in den Augen anderer kein vollwertiger Mensch ist.




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