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Referat Die Franzosen in Elsass-Lothringen (Deutsche zweiter Klasse)

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Die Franzosen in Elsass-Lothringen (Deutsche zweiter Klasse)


Nach dem Krieg mit Frankreich 1871 wurde Elsass-Lothringen annektiert. Bis in das 17.Jahrhundert war das Elsass ein Teil des alten Reiches und wurde erst unter Ludwig XIV von Frankreich erobert. Die Bevölkerung sprach und spricht heute noch zum größten Teil einen alemannischen Dialekt. Die Wirkungen und Errungenschaften der Französischen Revolution kann man daran erkennen, dass die Lothringer und Elsässer sich trotz der deutschen Sprache wie Franzosen fühlen. Das deutsche Reich hatte Elsass-Lothringen vor allem aus zwei Gründen annektiert.

Erstens:          Es war eine wirtschaftliche wertvolle Region mit Eisenerzen und einer entstehenden Schwerindustrie in Lothringen, mit Textilindustrie und einer blühenden Landwirtschaft (vor allem) im Elsass

Zweitens:        Man wollte militärisch das Gebiet zu einer vorgeschobenen Festung gegen Frankreich machen.

erhielt Elsass-Lothringen einen Sonderstatus mit minderen Rechten. 1879 residierte dort ein Statthalter, der dem Kaiser unterstand. Bis 1911 hatte Elsass-Lothringen im Bundesrat keine Stimme. Als hohe Beamte wurden nur "Altdeutsche'' eingesetzt. Die ELSASSISCHE UND LOTHRINGISCHE Rekruten durften nur außerhalb ihres Reichlandes ausgebildet werden und so war es kein Wunder, dass sie sich als,, Deutsche zweiter Klasse'' fühlten.

Ab 1911 versuchte die Reichsregierung mit geringem Erfolg die Verhältnisse zu verbessern. Die Gegensätze zwischen Bevölkerung und Militär waren groß. Das Militär führte sich teilweise wie eine Besatzungsmacht auf, was im Winter 1913 mit der Affäre in Zabern an die Öffentlichkeit gelang. In Zabern hatte ein preußischer Leutnant seine Rekruten dazu aufgefordert, bei Händeln während des Stadtausganges von der Waffe Gebrauch zu machen. Dazu meinte er: ,, Wenn ihr dabei einen Solchen Wackes über den Haufen stecht, schadet das auch nichts.'' (Wackes = Schimpfwort für Elsässer). Kurze Zeit darauf hatte der Leutnant aus "Notwehr'' einen Schustergesellen, der sich der Verhaftung wiedersetzte, mit dem Säbel erschlagen. Die Erregung in der elsässischen Öffentlichkeit war groß und der Reichstag forderte nach einer Erklärung und einer Wiedergutmachung. Doch es geschah nichts. Der Kaiser hatte sich bereits eingeschaltet und deckte sein Militär.  



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