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Referat Der trojanische Krieg

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Der trojanische Krieg

Troja und das Urteil des Paris

Zu König Teukros kam eines Tages der Fürster Dardanos und bat ihn um Aufnahme. Teukros schenkte ihm ein Stück fruchtbares Land und gab ihm seine Tochter zur Gemahlin. Dardanos gründete eine Stadt, die nach seinem Enkel Tros, Troja genannt wurde. Dessen ältester Sohn Ilos baute dort, wo sich, vom Orakel vorraus gesagt eine Kuh niederlegte, eine Burg, die Ilion, Ilios oder Pergamos genannt wird. Ilios Enkel Priamos war der Gatte der Hekabe und der Vater des gro en Enkel Hektors. Hakebe träumte vor der Geburt ihres zweiten Kindes, daß sie eine brennende Fackel zur Welt bringen werde, was bedeutete, daß ihr Sohn Troja ins Verderben stürzen würde. Deshalb setzte sie den Sohn aus. Eine Sklavin fand ihn und zog ihn auf. Sie nannte das Kind Paris. Als Paris ein kräftiger und schöner Jüngling war, feierte der König Peleus von Pessalien ein Fest zu dem alle Götter eingeladen waren, außer der Zwietrachtsgöttin Eris, die aus Rache einen Apfel mit der Inschrift 'Der Schönsten' unter die Gäste warf. Da sich alle Göttinnen für die schönste hielten, begann sogleich ein wortreicher Streit, besonders zwischen Hera, Athena und Aphrodite. Zeus bestimmte, Paris solle entscheiden, wer  die Schönste sei. Hera versprach dem Jüngling die Königswurde über das schönste und größte Land, wenn er sie wähle. Athena höchste Weisheit und Mannestugend, und Aphrodite versprach ihm Helena, die schönste aller Frauen zur Gemahlin. Paris, von Aphrodites Schönheit und Anmut entzückt, gestand ihr den Apfel zu. Somit zog er sich den Zorn der anderen Göttinnen auf sich, die schworen, sich am trojanischen Volk zu rächen.

Der Raub der Helena

Herakles hatte den Vater des Priamos, den gewalttätigen König Laomedon, getötet und dessen Tochter Hesione verschleppt und sie seinem Freund Telamon von Salamis geschenkt. Paris erklärte sich auf Wunsch seines Vaters bereit, sie zurückzuholen. Trotz der Warnung des Sehers Helenos, daß dies den Untergang Trojas bedeutete, stach Paris in See und opferte auf der Insel Kyzhera seiner Schutzgöttin Aphrodite. Aus Neugierde fuhr auch Helena, in Abwesenheit ihrers Gatten Menelaos dorthin, um die Trojaner zu sehen. Paris gefiel ihr, doch sie reiste zur ck, um ihren Gatten nicht zu betr gen. Paris, der sich in sie verliebt hatte, fuhr ihr nach und warb solange um sie, bis sie ihm fast freiwillig folgte, als er sie entführte, und sie erlaubte ihm, Schätze ihres Mannes mitzunehmen.

Aufruf des Königs Menelaos zum Rachefeldzug

Ganz Griechenland war über Paris empört und Minealos und sein Bruder Agamemnon forderten alle griechischen Fürsten zum Rachefeldzug gegen Troja auf. Nur zwei Helden wollten nicht mitkommen. Der eine war Odysseus, auf dessen Stärke und Klugheit man nicht verzichten wollte. Doch als man ihn holen wollte, stellte er sich wahnsinnig, pflügte den Boden und säte Salz in die Furchen. Doch Palamedes, ein Begleiter des Menelaos, durchschaute die List und legte Odysseus Sohn, Telemachos vor den Pflug. Als Osysseus geschickt auswich, erkannte man, daß er nicht verrückt sei und  überredete ihn doch am Feldzug mitzumachen. Der andere war Achilleus,  ohne den man einen Untergang der Griechen voraussagte. Doch seine Mutter, die Mergöttin Thetis, wußte, daß ihr sohn bei Troja sterbenrde und schickte ihn als Mädchen verkleidet auf die Insel Skyros. Doch der Seeherr Kalchas erkannte, wo er ist und Odysseus sollte ihn holen. Auf Skyros führte ihn der König Lykomedes seine Töchter vor, unter denen sich auch Achilleus befand, den man jedoch nicht erkannte. Als Kaufmänner verkleidet, breiteten sie vor den Mädchen Schmuck und Waffen auf. Als der schlaue Osysseus vor dem Schloß die Kriegstrompeten blasen li, rannten alle Mädchen aus furcht weg, nur als Achilleus griff nach den Waffen. So wurde er erkannt und er erklärte sich bereit, auch am Feldzug teilzunehmen.

Ausfahrt der griechischen Flotte

Helden aus allen Teilen Griechenlands strömten in die Hafenstadt Aulis. Unter ihnen der gro e und der kleine Aias, Dyomedes, der König von Argos, der greise Nestor und viele andere. Agamemnon wurde zum obersten Heerführer ernannt. Es kam eine große Windstille auf, die daher kam, daß die Göttin Artemis entzürnt sei, weil Agamemnon eine ihr geweihte Hirschkuh erlegt hatte. Um sie zu versöhnen, sollte Agamemnon ihr seine Tochter Iphigenia opfern. Zuerst sträubte er sich, ließ sich dann doch überreden, sie unter den Vorwand, sie sollte Achilleus heiraten holen zu lassen. Schon in Aulis angekommen, erfuhren sie und ihre Mutter Klytaimnestra, daß sie getötet werden sollte. Die Mutter weigerte sich, das Mädchen opfern zu lassen. Doch Iphigenia sah ein, daß es notwendig sei, und erklärte, sie gebe ihr Leben freiwillig hin, um die Ehre Griechenlands zu retten. Wenn Troja zerstört werden würde, sollte dies ihr Denkmal und Hochzeitsgeschenk sein. Als die Jungfrau einen Felsen hinabgestürzt werden sollte, zeigte Artemis Mitleid mit ihr, hüllte sie in eine Wolke, entführte sie nach Tauris, wo sie Priesterin der Artemis wurde. Nun konnten die Helden in See stechen. Nur Klytaimnestra sann auf Rache gegen ihren Mann.

Die Griechen vor Troja

Paris  war inzwischen mit Helena in Troja eingetroffen. Doch das Volk war mit der Entführung nicht einverstanden. Es fürchtete die Rache der Griechen. Doch Helena gewann durch ihre Schönheit bald die Herzen der Trojaner, die versprachen, sie zu sch tzen. Bald hörte man, daß eine mächtige griechische Flotte heranziehe und nach annglicher Furcht rüstete man sich, optimistisch zum Kampf. Hektor wurde zum Heerf hrer bestimmt, ihm zur Seite stand der weise und tapfere Aineas. Als die griechische Flotte angekommen war, baute sie rasch ihr Lager auf. Man erwartete eine lange Belagerungszeit, aber mit zehn Jahren hatte niemand gerechnet. Zwischen dem Lager und der Stadt Troja breitete sich die skamandrische Wiese und die trojische Ebene aus, die sich gut als Kampfplatz eignete.

Beginn des Kampfes

Die Griechen waren noch  nicht mit dem Aufbau ihres Lagers fertig, als die Trojaner über sie herfielen. Wo Hektor kämpfte, mußten die Griechen weichen, doch Achilleus und an seiner Seite Aias drängten die Trojaner zurück. Achilleus tötete in dieser ersten Schlacht zwei der fünfzig Söhne des Priamos. Die Griechen machten sich nach Abwehr des Angriffes wieder an die Befestigung ihres Lagers, doch während der Totenfeier für die Gefallenen fiel der König Kybnos von Kolonai, ein Freund der Trojaner über sie her. Achilleus versuchte lange Zeit vergebens, den König zu töten, doch als er es endlich schaffte, flohen die Kolonaier. Die Griechen verfolgten sie und nahmen etliche Städte ein. Auf diesem Feldzug raubte Achilleus dem Apollonpriester Chyres, seine Tochter Chryseis, die er Agamemnon als Sklavin gab und für sich nahm er sich die scne Briseis, die Tochter des Königs Brises. Obwohl sie nun schon neun Jahre vor Troja warteten, konnten sie die Trojaner immer noch nicht aushungern.

Der Zorn des Achilleus

Im zehnten Kriegsjahr erschien der Priester Chryses mit Lösegeld bei den Griechen, um seine Tochter zurückzufordern. Doch obwohl in das ganze Heer drängte, wollten sie Chryseis nicht freigeben. Apollon strafte die Griechen dafür, indem er Pfeile ins Lager schoß, die viele Griechen töteten und indem er eine Seuche schickte. Doch trotzdem wollte Agamemnon Chryseis nur hergeben, wenn er f r sie ein Ehrengeschenk bekäme. Achilleus war diese Habgier nicht recht, dennoch bot er ihm bei der Eroberung Trojas die dreifache Beute. Doch das war Agamemnon nicht genug. Achilleus beschimpfte ihn deswegen, besann sich dann aber doch und gab Agamemnon, als er es verlangte, seine Sklavin Briseis. Doch Achilleus schwor nicht mehr gegen Troja zu kämpfen, egal was passiere. Briseis ging nur widerwillig zu Agamemnon, denn sie hatte ihren Herrn liebgewonnen. Als dieser Chryeis zu ihren  Vater schickte, hörte die Seuche auf. Achilleus beklagte sich bei seiner Mutter Thetis, und sie und Zeus schickten viel Unheil über Agamemnons Krieger.

Der Zweikampf zwischen Paris und Menelaos

Zeus  gab aus Rache Agamemnon den falschen Rat, Troja zu stürmen, doch dieser wollte zuerst die Kampfesstimmung seiner Krieger pfen. Er k ndigte an, daß das Heer nach Griechenland zrückkehren sollte. Dieser Vorschlag wurde widererwarten begrüßt. Alle Helden stürmten zu den Schiffen. Odysseus konnte sie jedoch dazu bewegen zu bleiben, indem er sie erinnerte, daß das Orakel vorausgesagt hatte, daß sie im zehnten Jahr Troja einnehmen werden. So zogen sie in die Schlacht, allen voran Agamemnon. Auch die Trojaner rückten an und Paris trat aus ihren Reihen hervor und forderte prahlerisch den tapfersten Trojaner zum Kampf heraus. Als Menelaos denuber seiner Gattin erblickte, wollte er gegen ihn käpfen. Als Paris seinen Gegener erblickte, wurde er bleich und wollte umkehren. Als ihm sein Bruder Hektor vorhielt, er sei kein Held, erklärte er sich bereit, doch zu kämpfen. Der sieger sollte Helena als Preis erhalten. Bald stellte sich heraus, daß Menelaos der bessere Krieger war und ertte Paris beinahme getötet, hätte seine Schutzgöttin Aphrodite ihn nicht in eine Wolke geh llt und zurück nach Troja gebracht. Von beiden Seiten wurde Menelaos als Sieger anerkannt. Zeus und Hera hatten den Untergang Troja beschlossen. Deshalb wurde Athena ausgesandt einen Pfeil auf Menelaos abzufeuern und so den Zorn der Griechen zu schüren. Der Held wurde nur leicht verletzt, weil die Göttin den Pfeil ablenkte. Als es zu einer Schlacht kam, wurden viele der Helden von beiden Seiten getötet.

Der rasende Diomedes

Auch Götter nahmen an diesen Kampf teil. Ares und Aphrodite halfen den Trojanern, während Athene den Griechen beistand. Sie li Doimedes wahre Heldentaten verrichten. Dieser tötete den trojanischen Bogenschützen Pandaros. Als Aineias dessen Leib schützen wollte, hatte Diomedes auch ihn getötet, h tte Aineis Mutter nicht ihren Sohn in einer Wolke nach Troja zurückgebracht. Das brachte ihr den Zorn des Diomedes ein und er schoß ihr einen Speer in die Handwurzel. Als Ares seine Waffe gegen Diomedes erhob, lenkte Athena den Speer ihres Schützlings in die Hüfte des Kriefsgottes. Nun hatten die Trojaner keinen Gott mehr, der ihnen beistand, denn Ares und Aphrodite sind auf dem Olymp zum Arzt der Götter geflüchtet. Jetzt waren die Griechen das eindeutig stärkere Heer und viele trojanische Helden fielen in der Schlacht. Helenos bat seinen Bruder Hektor, Athena zu opfern, sie aber blieb feindlich gesinnt. Paris hatte sich an dieser Schlacht nicht beteiligt, und saß bei den Frauen. Als Hektor ihn dort fand, rief er ihm zu, ob er sich nicht schäme, hier untätig  zu sein, während das Volk sein Blut für ihn vergieße. Dies veranlaßte Paris zu versprechen, wieder in den Kampf zu ziehen.

Hektor und Aias im Zweikampf

Haktor verabschiedete sich von seiner Gemahlin Andromache und seinen kleinen Sohn, denn er wurde von b sen Todesahnungen gequält. Dann zog er aus der Stadt hinaus um den tapfersten der Griechen zu einem Zweikampf herauszufordern. Zuerst wollte sich niemand dem Helden gegenüberstellen und als sich schließlich Menelaos melden wollte, hielt ihn Agamemnon zur ck, da er um das Leben seines Bruders fürchtete. Als Nestor den Griechen an die Heldentaten ihrer Väter erinnerte, erklärten sich gleich mehrere bereit, gegen den gefürchteten Helden zu kämpfen. Das Los entschied für den großen Aias. Der Kampf war ausgeglichen doch die Nacht machte ihm ein Ende. Die beiden Kämpfer beschenkten sich und zogen zu ihren Gefährten zurück.r den nächsten Tag vereinbarten die beiden Parteien Waffenstillstand um die Leichen begraben zu können.

Sieg der Trojaner

Zeus verbot den Göttern und Göttinnen sich in die Schlacht einzumischen und er selbst schaute den Kampf zu. Er legte zwei Todeslose auf die goldene Waage, die zugunsten der Trojaner war. Nun wollte er die Beleidigung des Achilleus rächen. Die Griechen waren das schlechtere Heer, den Zeus stand den Trojanern bei. Bei den Schiffen angelangt. wollte Hektor diese erobern, doch Agamemnon tat von Hera angefeuert alles, um ihn daran zu hindern. Zeus ermutigte die Trojaner wieder. Nun wollten die Götter wieder in den Kampf eingreifen. Zeus untersagte es ihnen, bis der zürnende Achilleus sich nicht in seinem Zelt erhebe, denn so wolle es das Schicksal. Die Nacht machte den Kämpfen ein Ende. Die Trojaner zogen nicht in die Stadt zurück, sondern übernachteten auf der Wiese, um am nächsten Morgen gleich wieder angreifen zu können. Die Griechen waren nicht mehr zuversichtlich und Agamemnon wollte sogar das Heer nach hause segeln lassen, weil Zeus sie verlassen hatte. Diomedes widersprach und alle stimmten ihm bei. Agamemnon erkrte sich bereit, Achilleus Geschenke zu machen um ihn zu versöhnen, damit er wieder unter ihnen kämpfe. .Achilleus blieb hart und verweigerte sogar seine Hilfe, als er ihn Briseis anbot. Am  nächsten Morgen rüsteten sich beide Seiten wieder zum Kampf. Agamemnon tötete zwei Söhne des Priamos und auf anraten des Zeus zog sich Hektor zur ck um zu warten, bis Agamemnon verwundet ist. Dies geschah durch Koos, der dafür sein Leben lassen mußte. Auch Diomedes und Odysseus wurden verwundet. Hektor und Aias töteten jeweils viele gegnerische Fürsten, die sich einander auf Anraten Zeus mieden. Auch der Arzt der Griechen wurde verletzt, jedoch in Sicherheit gebracht, um den anderen zu helfen. Als Achilleus seinen Freund Partokles zu Nestor schickte, um sich zu erkundigen, wer aller verletzt sei, sagte dieser nur, daß es Achilleus nichts anginge, da er selbst nicht mitkämpfe und die anderen sterben lie . Partokles versuchte nochmals vergeblich Achilleus zum Kämpfen zu überreden. Hektor stürmte inzwischen mit seinen Leuten das Schiffslager der Griechen die mit allen Mitteln versuchten, ihre Schiffe zu schützen. Unerkannt mischte sich nun der Meergott zugunsten der Griechen unter die Kämpfenden. Auch Hera war dabei, nachdem sie Zeus mit List von Schlaf übermannt hatte. Hektor wurden von einen Stein getroffen und sank zu Boden, wurde jedoch von seinen Gefährten in die Stadt gebracht, wo ihn Apollon mit himmlicher Speise wieder stärkte. Jetzt kämpfte man um die Schiffe und es entstand ein schreckliches Gemetzel indem noch viele den Tod fanden.

Tod des Patroklos

Während die Griechen auf ihren Schiffen kämpften, eilte Patroklos tränenüberströmt zu Achilleus mit flehender Stimme stellte er dem Peliden die Not  der Gefährten vor, von denen die Besten verwundet oder tot waren. Patroklos flehte Achilleus an, daß er, wenn er nicht selbst kämpfen wolle, ihm wenigstens seine R stung zur Verfügung stellen sollte, damit Patroklos die Trojaner täuschen könnte. Weiter bat Patroklos, seinen Freund ihm die Myrmidonen zur Seite zu stellen. Diesen Bitten kam Achilleus nach heftigen berlegen nach. Sofort rüstete Patroklos von seinen Freund angetrieben sich zum Kampfe, und stürmte mit den Kampfbereiten Myrmidonen gegen die Trojaner vor. Als diese den vermeindtlichen Achilleus sahen, ergriff sie große Furcht und sie stürzten verwirrt davon. Selbst Hektor konnte den Myrmidonen nicht widerstehen und lenkte seine Rosse davon, doch Patroklos verfolgte ihn stürmisch, anstatt im Lager zu bleiben, wie Achilleus es ihm geraten hatte.Da ereilte Patroklos das Schicksal. Hektor wandte sich im Schutze des Apollons gegen ihn, stieß Patroklos mit seiner Lanze nieder, raubte ihm Schild und Harnisch und tötete ihn. Der höhnende Sieger raubte auch noch die strahlende R stung des Sterbenden. Es wurde noch lange um den Leichnam gekämpft, doch schließlich zogen ihn Menelaos und Aias an sich und Antilochus wurde ausgeschickt, um Achilleus den Tod seines Freundes zu melden.

Totenklage des Achilleus

Als der Pelide die Unglücksbotschaft hörte, und den durchbohrten Leib seines Freundes sah, schwor er Rache an Hektor zu üben. Hektor sollte den Tod des Patroklos mit seinem Leben büßen. Thetis, die die Schmerzenschreie ihres Sohnes Achilleus über den Tod seines Freundes vernahm, eilte herbei. Sie stimmte ihrem Sohn zu, daß Hektor den Tod büßen müsse und versprach ihrem Sohn eine neue R stung aus den Händen des Hephaistos. Der herrliche Leib des toten Helden wurde aufgebart und Achilleus gelobte den Toten nicht eher zu ruhen, als bis er ihn Hektors Haupt und Waffen als Totengabe dargebracht habe, und zwölf der edelsten Trojasöhne geopfert habe.

Versöhnung zwischen Achilleus und Agamemnon

Bald darauf brachte Thetis ihrem Sohn die versprochene Rüstung, die schönste, die Hephaistos je geschaffen hatte. Achilleus begann sich sofort zu rüsten, trat kampflustig vor sein Zelt und alle Krieger, selbst die verwundeten eilten herbei, unter ihnen auch Agamemnon. Als sich der Lärm der hoffnungsfrohen Krieger gelegt hatte, sprach Achilleus zu Agamemnon, daß sie das Vergangene doch vergessen sollten und reichte ihm die Hand zur Versöhnung. Sie beschlossen gemeinsam gegen die Trojaner zu ziehen und sofort brach heftiger Jubel aus. Auch Agamemnon trug seinen Teil der Versöhnung bei und gab Achilleus Briseis und andere Geschenke zurück. Nachdem sich die Griechen gestärkt hatten, begann die Sschlacht, an der auch die Götter auf Anweisung des Zeus teilnehmen durften.

Achilleus im Kampf

Als Achilleus im Gewühl Hektor suchte, ihn aber nicht fand, stellte sich ihm Aineias entgegen. Sofort zogen sich die Götter zurück um den Zweikampf zu betrachten. Aineias warf seinen Speer, aber dieser durchschnitt nur zwei Schichten des gottgeschmideten Schildes. Achilleus Speer jedoch drang in den Gegner ein, dieser bekam Schutz von Poseidon. Als der Pelide unter anderen trojanischen Kriegern auch Hektors Bruder Pammon tötete, stürzte sich Hektor auf Achilleus, dessen Speer von Athena abgelenkt wurde. Aus Zorn jagte Achilleus alle die sich ihm entgegengestellt hatten in den Skamandrios, sprang ihnen hinterher und tötete sie, sodaß sich das Wasser des Flusses blutrot färbte. Da  ergrimmte der Flußgott und wollte Achilleus mit mannshohen Wellen töten, doch Athena und Poseidon retteten ihn.

Hektors Tod und die Rache des Achilleus am Leichnam

Hoch in denften tobte nun der Kampf der Götter gegeneinander. Auch auf der skamandrischen Ebene wütete der Kampf. Die überlebenden Trojaner flüchteten in die Stadt, nur Hektor blieb trotzig und mutig stehen, während sich das Stadttor hinter ihm schloß und wartete auf Achilleus. Herrlich und schrecklich war dessen Anblick mit der glänzenden Rüstung und dem Schwert aus Eschenholz. Hektor wollte davoneilen, doch es war zu spät. Die Tore waren bereits geschlossen. Da flüchtete Hektor und Achilleus lief ihm dreimal um die Mauern von Troja herum hinterher. Indes li Achilleus Hektor am Bett des Patroklos niederlegen und es gab einen Leichenschmaus für seinen Freund. Achilleus selbst wollte nichts essen und trinken bis Patroklos Leichnam nicht verbrannt wäre. Im Schlaf bat Patroklos, ihn im Traum seinen Leichnam zu verbrennen und sagte Achilleus seinen Tod vor Troja voraus. Schon am n chsten Tag  wurde der Scheiterhaufen errichtet, Patroklos Körper verbrannt und zwölf trojanische Jünglinge und viele Opfertiere geopfert. Dann wurde die Asche des Toten eingesammelt und die goldene Urne in Achilleus Zelt aufgestellt. Hektor hätte von Hunden zerfletscht  werden sollen, doch Aphrodite hielt sie von ihm fern. Dann rief Achilleus zu Kampfspielen zu Ehren seines Freundes auf, beteiligte sich selbst aber nicht daran.

Mitleid des Achilleus mit Hektors Vater

Von Zeus bewogen, eilte Priamos trotz Widerspruch seiner Gattin Hekabe zu Achilleus, um ihm mit Geschenken den Leichnam abzukaufen und Hermes schützte ihn dabei. Er bat Achilleus reiches Lösegeld an. Achilleus ließ den Leichnam waschen, salben und bekleiden und auf den Wagen laden. Doch hermes sagte Priamos im Traum, daß er sich nicht aufhalten solle, sondern heimkehren, da, wenn die Griechen ihn entdeckten, f r ihn hohes segeld verlangen könnten. Als Priamos von Hekabe, Hektors Schwester Kasandra und seiner Gattin erwartet wurde, war das ganze Volk in tiefer Trauer um Hektor. Seine Leiche wurde verbrannt, die Asche in ein goldenes Kästchen gellt, in der Erde vergraben und darüber ein großer Grabhügel aufgesch ttet. Dann gab es ein königliches Totenmahl im Palast. Während all dieser Arbeiten herrschte Waffenruhe wie Achilleus es versprochen hatte.

Tod des Achilleus und Totenfeier

Die Amazonenkönigin Penthesileisa, die Tochter des Ares, die Priamos aufnahm, schwor die Griechen zu vernichten und Athena verstärkte sie durch ein Traumbild in diesem Wahn. Sie tötete viele Griechen, wobei sie von Achilleus getötet wurde. Ihre Leiche wurde Priamos ausgeliefert, verbrannt und ihre Asche bestattet. Doch die Trojaner erhielten erneut Hilfe. Diesmal von dem Athiopierkönig Memnon. Als dieser in der Schlacht Nestors Sohn Antilochos, der seinen Vater schützen wollte tötete, rief Nestor Achilleus herbei. Es kam zu einem langen lange Zeit ausgeglichenen Kampf zwischen Achilleus und Memnon, dem zeus ein Ende bereitete, indem er Achilleus siegen ließ. Dieser wurde von Apollon getötet, als er die Torfl gel Trojas aus den Angeln heben wollte um die Stadt zu stürmen. Alle Griechen trauerten um den Tod des verlorenen Helden, besonders die Mutter des Toten, Thetis beklagte den Tod ihres Sohnes. Achilleus Leichnam wurde verbrannt, seine Asche in ein goldenes Geß gegeben und darüber ein Grabhügel aufgetürmt. Der Besitz des Toten wurde Odysseus zugeschrieben, der sich darum mit Aias stritt. Dieser tötete sich im Wahn selbst, da ihm dieser versagt blieb. Aber auf Anraten Odysseus wurde er ehrenvoll bestattet.

Tod des Paris

Nun kam Eurypylos von Mysien, den Trojanern zu Hilfe. Diese waren nun neu gestärkt, doch den Griechen fehlten ihre zwei grö ten Helden. Der Seher Kalchas riet ihnen den erwachsenen Sohn des Achilleus zu holen. Odysseus und Diomedes taten dies und ihm wurde die Rüstung seines Vaters zugeschrieben. Neoptolemos verbrachte solche Heldentaten, daß die Griechen glaubten, Achilleus sei auferstanden. Er tötete auch den König von Mysien. Die Trojaner zogen sich zurück. Nun wollte Kalchas die Pfeile des Herakles zur Eroberung Trojas von Philoktetes holen. Mit einem von diesen Giftpfeilen wurde Paris getötet.

Das hölzerne Pferd

Im zehnten Jahr der Belagerung Trojas hatte Odysseus einen Einfall. Die Griechen sollten ein riesiges Pfers aus Holz zimmern und in dessen Bauch die besten Helden, darunter Odysseus, Menelaos, Diomedes, Philoktetes, Aias, der jüngere und der Zimmermann Epeios verstecken. Das Lager sollte abgebrochen werden und die Schiffe scheinbar die Heimreise antreten. aber außerhalb der Sichtweite der Trojaner warten. Einer, nämlich der junge Sinon sollte sich als Verfolgter der Griechen ausgeben, der knapp dem Tod entronnen sei. Er soll den Trojaners sagen, daß das Pferd der Feindin der Trojaner Athena geweiht ist, aber den Trojanern Glück bringen werde, wenn sie es in die Stadt bringen würden. Dann sollten die eingeschlossenen aus dem Bauch kriechen, den Schiffen ein Signal geben und dann würden die Griechen Troja zerstören. Athena beauftragte Epeios mit den Bau des Pferdes. Als es in drei Tagen  fertig war, wurde das Lager in Brand gestellt die Schiffe brachen auf und Odysseus Plan wurde befolgt. Die Trojaner staunten über den Abzug der Griechen und öffneten die Tore. Da bat Sinon um Schutz bei den Trojanern. Er hätte auf Anraten des Odysseus den Göttern geopfert werden sollen, konnte aber fliehen. Er erz hlte Priamos die Geschichte mit dem Pferd und fügte hinzu, daß die Griechen hoffen, daß die Trojaner das Pferd zerstören und somit den Fluch der Götter auf sich ziehen würden. Die Trojaner glaubten diesegen und sahen als Bestärkung von Sinos Worten, daß der zweifelnde Priester Laokoon und seine zwei Söhne als sie am Strand den Göttern opfern wollten von zwei Meeresschlangen  erwürgt wurden. Dies sahen die Trojaner als Strafe für sein Zweifeln.

Das Ende Trojas

Schließlich  wurde das Pferd in die Stadt gebracht. Vom Wein berauscht, fielen die Trojaner in einen tiefen Schlaf, worauf Sinon gewartet hatte. Er gab den Schiffen das vereinbarte Zeichen und klopfte auf den Bauch des Pferdes, damit die Helden herauskämen. Diese drangen in die Häuser ein und erschlugen die schlafenden Trojaner, wobei auch einige Griechen den Tod fanden. Priamos wurde von Neoptolemos der Kopf abgeschlagen und seine Gattin Hekabe wurde gefangengenommen, ebenso Hektors Witwe Andromache.Als Menelaos im Palast Helena suchte, wollte er sie erschlagen, doch Aphrodite ließ sie so schön erscheinen, daß er sich wieder in sie verliebte. Die Griechen wären glücklich an dieste Griechenland gelangt, wenn Athena nicht einen Sturm gesandt hätte, dem manches Schiff zum Opfer fiel, weil Aias, derngere die Seherin Kasandra mißhandelt hatte. Er selbst fand den Tod in einem der Stürme. Doch Troja war endgültig gefallen. Von der einst so blühenden Stadt blieb nach dem 10-jährigen Kriegszug nichts, außer einem Schutthaufen übrig.




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