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Referat Die Schwangerschaft

biologie referate

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Die Schwangerschaft


Keimzellen:


Bei der Keimentwicklung (Oogenese und Spermatogenese) entstehen aus diploiden Urkeimzellen (Oogonien und Spermatogonien) zunächst mitotisch wiederum diploide primäre Oozyten und Spermatozyten, die sich während der 1. und 2. meiotischen Reifeteilung zu haploiden Zellen (Spermien und Eizellen) entwickeln. Bei der Befruchtung verschmelzen Eizelle und Spermium und bilden die Zygote.


Befruchtung:


Zur Befruchtung müssen die Spermien die Eizelle aktiv aufsuchen. Für diesen beschwerlichen Weg durch die Gebärmutterbauchhöhle bis zur Ampulle des Eileiters benötigen sie bei einer Wanderungsgeschwindigkeit von 3mm pro Minute ungef hr 1-3 Stunden. Von den 200 bis 300 Millionen Spermien, die bei einem Geschlechtsverkehr im Hinteren Scheidengewölbe deponiert werden, erreichen nur etwa 0 Spermien die Eizelle. Im Gegensatz zu den Spermien,

die bis zu 4 Tagen im weiblichen Genitalapparat überleben können, müssen die Eizellen nach erfolgter Ovulation innerhalb von 6-12 Stunden befruchtet werden, sonst sterben sie ab.

Geschlechtsbestimmung:

In Abh ngigkeit von dem Geschlechtschromosom (x oder y) des m nnlichen Vorkerns wird bei der Verschmelzung das genetische Geschlecht festgelegt. W hrend die haploiden Eizellen immer ein X Chromosom aufweisen, besitzen Samenzellen entweder ein X- oder Y Chromosom. Je nachdem, ob ein Spermium mit einem X-Chromosom oder einem Y-Chromosom auf die Eizelle trifft, kann die entstehende Zygote als Geschlechtschromosomen entweder XX weiblich) oder XY männlich) aufweisen.


3. Eileitertransport und Furchung


W hrend einer 4-bis 5 tägigen Wanderung durch den Eileiter zur Gebärmutter teilt sich die in der Ampulle des Eileiters befruchtete Eizelle und kommt

etwa im -Zellen Stadium im Uteruslumen an. Die befruchtete Eizelle wird mit Hilfe eines Flüssigkeitsstroms und durch den uterusw rts gerichteten Zilienschlag der Flimmerzellen im Richtung Geb rmutter transportiert. Kommt es zu einer Behinderung des Tubentransports, kann sich der Keim in die Schleimhaut des Eileiters einnisten und zu einer Eileiterschwangerschaft (Tubergravidität) führen. Hierbei kann es bereits nach kurzer Zeit (6-9

Wochen) durch das Wachstum des Embrios zu einem Aufplatzen des Eileiters (Tubenruptur) mit nachfolgender Massiver, meist lebensbedrohlicher Blutung kommen. Gelangt die befruchtete Eizelle in die freie Bauchhöhle, entsteht

eine Bauchhöhlenschwangerschaft. Hierbei setzt sich das Ei am Häufigsten im sogenannten Douglasraum fest.

Die durch fortlaufende Zellteilungen entstanden Furchungszellen bilden eine Furchungskugel (Morula), die kaum größer als die befruchtete Eizelle ist. In diesem Stadium erreicht der Keim das Uteruslumen. Hier entwickelt sich



innerhalb der nächsten 2 Tage aus der Morula einen sogenannte Keimblase (Blastozyste), an der man eine ußere Zellhülle (Trophoblast) und eine innere Zellgruppe (Embrioblast) unterscheiden kann. Zu diesem Zeitpunkt

senkt sich der Keim mit Hilfe von Enzymen in die Uterusschleimhaut ein, ein Vorgang, den man Einnistung oder Implantation nennt. W hrend sich aus dem Embrioblast im weiteren Verlauf der Embrio entwickelt, bildet Troph blast

die kindlichen Anteile des Mutterkuchens Placenta .

4. Implantation und Ausbildung des Mutterkuchens (Placenta)


Die Implantation des Keims findet normalerweise im schreiben10nahen Abschnitt der Gebärmutterhöhle Fundus uteri) statt. Zu diesem Zeitpunkt, etwa 5-6

Tage nach der Ovulation, befindet sich die Uterusschleimhaut auf dem Höhepunkt der Sekretionsphase. Sie wird im weiteren Schwangerschaftsverlauf als Decidua (hinf llige Haut) bezeichnet, weil sie als Teil des

Mutterkuchens nach der Geburt des Kindes abgestoßen wird. Zum Zeitpunkt der Implantation in die Uterusschleimhaut bildet der Trophoplast Zotten aus (Chorionzotten oder Zottenhaut), die zun chst einen Bindegewebskern und später kindliche Blutgef e aufweisen (kindliche Teil des Mutterkuchens).

Sie bilden zusammen mit anteilen der Uterusschleimhaut mütterlicher Teil des Mutterkuchens) die Scheiebenförmige Placenta, ein Organ, mit dem der Embrio durch die Nabelschnur verbunden ist. Sie dient der Ernährung des haranwachsenden Keims und Übernimmt den Gas- und Stoffaustausch zwischen mütterlichen und Kindlichen Blut.


1 Aufbau des Mutterkuchens


Der Reife, das heist der voll ausgebildete Mutterkuchen ist Scheiebnförmig

mit einem Durchmesser von etwa 18cm und wiegt zwischen 450 und 500g und hat die Gestalt eines Flachen Topfes. Der Topfboden wird von der

Uterusschleimhaut Decidua basalis), der Deckel des Topfes von kindlichen Trophoplastanteilen (Chorionplatte) gebildet. Von der Chorionplatte ragen etwa 15- bis 20 Zottenbäume (Placentazotten) in den mit mütterlichen Blut gefüllten Placentaanteil. Das mütterliche Blut strömt über Spiralarterien in die Intervilsen R ume einer reifen Placenta enthalten etwa 150ml Blut, das

3-bis4mal pro Minute ausgetauscht wird. Im Inneren der mit einem Epithel überkleideten Placentazotten liegen die kindlichen Gefä e im Zottenbindegewebe. Die Gesamtzottenoberfläche in der reifen Placenta betr gt zwischen 8 und 14 m². Der Gas-und Stofftransport zwischen mütterlichen und kindlichen Blut muß das Zottenepithel, das Zottenbindegewebe und die Gefä wand der kindlichen Gef e durchqueren Placentaschranke . Eine Vermischung von mütterlichen und kindlichen Blut findet in der Regel nicht statt. Die Placenta löst sich nach der Geburt des Kindes von der Uteruswand

ab und wird ebenfalls geboren" Nachgeburt . Betrachtet man die mütterliche Seite der Placenta, lassen sich 15-bis20 leicht erhabene Areale, die Kotyletonen, erkenne, die von einer dünnen Schicht von Decidua basalis bedeckt sind. Die Furchen zwischen den Katyledonen werden durch Deciduasepten hervorgerufen. Neben den Gas- und Stofftransport hat die Placenta zahlreiche weitere Aufgaben. Sie sichert den Fortbestand der

Schwangerschaft, indem sie Aufgabend er Hypophyse und des Ovars übernimmt und wichtige Hormone, wie z.B. Östrogene, Progesterone und Choriongonadotropine placentares Hormon) bildet




2 Nabelschnur


Das in der Placenta mit Sauerstoff angereicherte kindliche Blut gelangt über

eine unpaare Nabelvene (Vena umbilicalis) zum kindlichen Orgsanismus. ber 2

Nabelarterien (Arteriae umbilicales) flie t das sauerstoffarme Blut zurück zur Placenta. Nabelarterien und Nabelvene verlaufen, eingehüllt in gallertartiges Bindegewebe, in der etwa 5 cm dicken bis zu m langen Nabelschnur.







Embrionalentwicklung:


Die Zellen des Embryoblasten bilden nach vollst ndiger Implantation eine zweiblättrige Keimblattscheibe, die aus dem inneren (Entotherm) und dem äußeren Keimblatt (Ektotherm) besteht und aus der sich der Embryo entwickelt. Dem Entotherm und dem Ektotherm liegt jeweils ein fssigkeitsgefülltes Bläschen, das Entothermbl schen (Dottersack) und das Ektothermbläschen (Schafshaut oder das die Amnionhöhle bildende Amnion). W hrend der Dottersack sich langsam zurückbildet, wächst der Embryo in die von Amnion gebildete Amnionhöhle hinein. Diese enth lt am Endeder Schwangerschaft etwa l Fruchtwasser Amnionflüssigkeit , das eine schützende und ernährende Funktion ausübt. Bei einem etwa 16 Tage alten Embryo erscheint auf der Oberfläche des Ektotherms der Primitivstreifen,

eine schmale Rinne, die sich vertieft und zur Primitivrinne wird. Das vordere Ende des Primitivstreifens (Primitivknoten) wird zur Primitivgrube, von der sich in Richtung des sp teren Kopfes ein sogenannter Kopffortsatz (Chordaanlage) unter das Ektotherm schiebt. In diesem Gebiet finden umfangreiche Zellwandverschiebungen statt (Gastrulation). Im bereich des Primitivstreifens wandern Zellen in die Tiefe und bilden zwischen dem Entotherm und dem Ektotherm das mittlere Keimblatt, das Mesotherm (Ausbildung der dreibl ttrigen Keimscheibe).


1 Abkömmlinge der Keimbl tter


Aus dem drei Keimblättern, die am Bwginn der Embryonalentwicklung (3 Schwangerschaftswoche) angelegt sind, entwickeln sich die Organanlagen. Das äußere Keimblatt bildet im Wesentlichen die Anlage des Zentralnervensystems (Gehirn-und Rückenmark sowie Ohrbl schen, Riechgrube und Augenlinsen) und das Oberflächenepithel (Epidermis). Aus dem mittleren Keimblatt entstehen Skelett, die Skelettmuskulatur, die Kreislauforgane

sowie die Harn- und Geschlechtsorgane. Das Entotherm (inneres Keimblatt) schlie lich liefert in der weiteren Entwicklung vor allem die epithelialen Anlagen der Verdauungs- und Atemwege.


2 Ausbildung der Körperform


Der zunächst flache, schildförmige Embryo beginnt sich am Vorder- und



Hinterende einzuschnüren. Am Ende der 4. Woche ist die Grundform des Rumpfes herausgearbeitet. Der Kopf wächst sehr schnell und nimmt etwa ein Drittel

der Gesamtl nde des Embryos an. Seine Form wird den drei Gehirnbläschen und den Augenanlagen bestimmt. Zu Beginn der 5. Woche treten die oberen und unteren Gliedmen (Extremit tenknospen) als plumpe Knospen an der

seitlichen Rumpfwand im Erscheinung. Der Rumpf ist durch die Anlage des Herzschlauches und der Leber vorgewölbt. Nach hinten verjüngt er sich zum gebogenen Stei .

Im Verlauf des 2 Monats krümmt sich der Embryo stark, wobei besonders die Nacken-und Scheitelbeuge betont werden. Der Kopf nimmt bereits die Hälfte der Gesamtl nge ein; die Anlage des Vorderhirns tritt hier besonders hervor. Die Augenlieder werden in Form von Falten angelegt, und Nase, Lippen und

Kinn sind erkennbar. Am Übergang zum Hals sind die Ohrmuscheln zu erkennen.

Finger- und Zehenstrahlen werden an den Extremitenknospen sichtbar.








5. Fetalentwicklung


Vom Beginn des 3. Schwangerschaftsmonats an nennt man den Keim Fetus. Innerhalb der Fetalentwicklung kommt es zum Wachstum und zu Differentierung der Organsysteme. Hierbei verlaufen Wachstumsvorg nge in Schüben. Während die Wachstumsgeschwindigkeit bis zur . Schwangerschaftswoche gering ist, beschleunigt sich das Körperwachstum bis zur . Woche. Danach folgt eine Periode maximalen Wachstums, die bis zur 37. Woche anh lt. In dieser Zeit wächst auch die Amnionhöhle zu einer endgültigen Grö e heran.

Zu Beginn des 3. Monats nimmt der Kopf fast die Hälfte der Gesamtkörperl nge ein, im 5. Monat ein Drittel und zum Zeitpunkt der Geburt ein Viertel.

Den Zusammenhang zwischen Körperlänge und Alter menschlicher Feten zeigt die

Haase-Regel, die anhand von Längenmaßen einen Anhalt für das Alter zu geben vermag. Danach spricht die Gesamtl nge (Scheitel Fersen-L nge) des Fetus im

4. und 5. Fetalmonat dem Quadrat der Monatszahl, ab dem 6 Monat dem Fünffachen der Monatszahl. Zwischen dem . Schwangerschaftsmonat und der Geburt nimmt die Körperlänge um das 50fache zu, während das Körpergewicht in etwa vertausendfacht wird. Nach der Geburt vergert sich die Körperl nge

bis zum Abschluß des Wachstums nur noch um etwa das 3 5fache, das

Körpergewicht hingegen um das 20fache.

Eine sehr genaue Kontrolle des fetalen Wachstums ist mit Hilfe des

Ultraschalls möglich. Hierbei wird z. B. der Abstand der beiden

Scheitelbeine gemessen (biparietaler Durchmesser), da der Kopf des Fetus bei der Ultraschalluntersuchung gut sichtbar ist. Eine annähernde L ngenbestimmung des Fetus erfolgt nach der Formel:

Biparietaler Durchmesser * 5 5 = Körperl nge in cm.

Zum Zeitpunkt der Geburt beträgt der biparietale Durchmesser etwa 9 cm.


1 Reifezeichen


Reife Kinder haben bei der Geburt eine Scheitel-Fersen-L nge von etwa

49-51cm mit einer Sitzbeinhöhe von etwa 33cm. Das Gewicht beträgt



durchschnittlich 3200g (Mädchen) und 3400g (Jungen), mindestens aber 2500g. Wollhaare (Lanugohaare) sind kaum mehr anzutreffen, und die Kopfhaare haben eine Länge von etwa 2cm. Die Finger-und Zehennägel überragen die Fingerkuppen. Beim m nnlichen Neugeborenen hat der Hoden das Skrotum erreicht und beim weiblichen Neugeborenen werden die kleinen Schamlippen von den gro en gerade Bedeckt.

Weitere Kriterien zur Beurteilung von Neugeborenen sind der Zustand der Haut Farbe, Spannung, Unterhautfettgewebe , die Festigkeit des Nasen und Ohrknorpels, das Vorhandensein bestimmter neuromuskul rer Reflexe sowie der Zustand der Atmung, der Herzschlagfrequenz und des Muskeltonus. Röntgenologisch ist am unteren Gelenkende des Oberschenkelknochens ein Knochenkern in der Epiphyse sichtbar.


6 2 Schwangerschaftsdauer und Errechnung des Geburtstermins


Der Zeitpunkt der letzten Menstruationsblutung bildet den Bezugspunkt für die Bestimmung der Schwangerschaftsdauer. Hierbei beträgt die durchschnittliche Dauer, berechnet von 1. Tag der letzten Regelblutung, 280

Tage, die mittlere Tragezeit hingegen, berechnet von Zeitpunkt des

Eisprungs, 266 Tage.

Der Geburtstermin ist nach der Naegele Regel der 1. Tag der letzten

Menstruation minus drei Kalendermonate plus 7 Tage plus 1 Jahr.



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