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Referat 'deutschland zuliebe' (die weiße rose)


literatur referate

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'DEUTSCHLAND ZULIEBE'

( Die Weiße Rose)

'Deutschland zuliebe' - Buch von Richard Hanser, erzählt die Geschichte der 'Weißen Rose'. Außer-dem beinhaltet das Buch viele Hintergrundinformationen zum Nazi- Regime und zum Hitler- Deutschland.

Über 'Die weiße Rose' wurden schon viele literarische Texte verfasst. So auch ein Lied von Konstantin Wecker. Er singt: 'Es geht ums Tun, und nicht ums Siegen' 'die, die aufrecht gehn sind in jedem System nur historisch hoch angesehn'

ZUR BÜCHERVERBRENNUNG:

Die Bücherverbrennung im Nazi- Deutschland ist einer der Punkte, die in diesem Buch behandelt werden:

Einer der Orte war der Münchner Königsplatz. Hier wurden Bücher von Autoren verbrannt, welche heute zu den besten ihrer Zeit zählen. u.a.: Erich Kästner

Albert Einstein

Sigmund Freud


Bert Brecht

Erich Maria Ramarque

Der 'Grund' für die Verbrennung von Werken dieser Schriftsteller:

  -- 'Erwachen des deutschen Gedankens'

  -- jeder 'undeutsche' Gedanke in Wort und Schrift soll verbrannt und vernichtet werden.

Die Bücherverbrennung war eine Art Volksfest, und mit Rufen wie:

  -- 'Gegen Dekadenz und moralischen Verfall'

  -- 'Gegen literarischen Verfall'

  -- etc.

wurden die wertvollen Werke berühmter Schriftsteller dem lodernden Feuer übergeben.

ZUR GESCHICHTE DER 'WEISSEN ROSE':

'Die weiße Rose' wurde im Jahre 1942 in der Münchner Universität gegründet. 'Die weiße Rose' war eine Widerstandsbewegung von 6 Leuten, die entschieden gegen die Nazi- Herrschaft Druck gemacht haben. Sie ermutigten Studenten, ihre wahre Meinung über das System auszusprechen, und verteilten Flugblätter.

Die Mitglieder:   

Sophie Scholl, eine 21jährige, gescheite Studentin.,

Hans Scholl, Bruder von Sophie, früherer Feldwebel in der dt. Wehrmacht., Alexander Schmorell, der sich weigerte den Eid auf Adolf Hitler zu schwören, als er zur Wehrmacht eingezogen wurde. Er war außerdem mit Hans der Gründer der 'weißen Rose' ., Christoph Probst, Freund von Alex und Hans, Student an der Münchner Universität., Wilhelm Graf, Student, früherer Angehöriger der Studentenkompanie., Kurt Huber, Professor für Philosophie an der Münchner Universität.

Alle sechs Mitglieder schrieben, kopierten und verteilten Flugblätter; zum Teil an der Münchner Universität, in Parks, auf Plätzen oder sie verschickten sie einfach an irgendwelche Adressen.

Neun Monate lief alles gut, die Flugblätter wurden verteilt, und niemand hatte den Verdacht, dass Sophie, Hans, Alex, Willi, Christoph oder gar Prof. Huber hinter der Flugblatt- Aktion stecken kön­nten.

DIE VERHAFTUNG:

Dann, am Donnerstag dem 18. Februar geschah es: Sophie und Hans Scholl waren wieder einmal in der Münchner Universität, um Flugblätter zu verteilen. Von der oberen Galerie aus, ließen die Geschwister ein kleines Papierbündel mit Flugblättern hinunterflattern. Sie glaubten sich unbeobachtet, doch das erwies sich als Irrtum. Was folgte, geschah mit unheimlicher Schnelligkeit:

  -- Ankunft der Gestapo,

  -- Verhaftung,

  -- Verhöre,

  -- der Prozess.

Vier Tage nach der Gefangennahme wurden die Geschwister Hans und Sophie Scholl hingerichtet.

Die Geschichte im Detail:

Hans und Sophie Scholl waren im leeren Lichthof in der Münchner Universität. Alle übrigen Studenten hatten zu dieser Zeit Vorlesung und waren im Hörsaal.

Die Geschwister verteilten Flugblätter( insg. 1700 Stk.) auf Fensterbänken, legten sie auf Treppen und an sonst noch gut sichtbare Stellen.

Ein paar Flugblätter blieben trotz großzügiger Verteilung übrig.

Die beiden stiegen zur oberen Galerie hinauf, und warfen den Rest der Blätter auf den Lichthof hinunter.

Der Hausmeister Jakob Schmied( Mitglied der NSDAP und der SA) sah vom Lichthof aus die Flugblätter herunterfliegen.

Er schloß alle Türen nach draußen ab und benachrichtigte die UniversitätsVerwaltung.

Die Vorlesung war zu Ende, die Studenten kamen in den Lichthof. Durch die geschlossenen Türen entstand Durcheinander und Verwirrung.

Der Hausmeister drängte sich inzwischen bis zu Hans und Sophie durch, die er auf Grund des großen Koffers( in ihm waren die Flugblätter) verdächtigte.

Er befahl den beiden mit ihm in das Büro des Direktors Walther Wüst zu kommen.

Dort angekommen überprüfte Wüst die Ausweise von Sophie und Hans, während sie auf die Gestapo warteten.

Ankunft der Gestapo, an ihrer Spitze stand Robert Mohr.

Hans und Sophie wurden verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Die beiden wurden durch den immer noch mit Menschen gefülltenLichthof abgeführt. ->

Einer der Studenten später:

'Sie hatten den Blick geradeaus gerichtet und gingen ohne jemanden anzuschauen, denn sie wollten verhindern, einem ihrer Freunde oder Bekannten ins Gesicht zu schauen, denn sie wussten, dass die Gestapo- Beamten jeden verdächtigen würden, der in irgendeinem Kontakt mit Hans und Sophie zu stehen schien. Sie gingen an uns vorbei, als ob sie keinen von uns je gesehen hätten.

Sophie und Hans Scholl wurden von der Münchner Universität zum Wittelsbacher Palais gebracht, wo sie das erste Mal verhört wurden.

DIE VERHÖRE:

Beim ersten Verhör war Hr. Robert Mohr Vorsitzender. Die Gestapo- Beamten waren höflich- ja fast zuvorkommend. Es entstand der Verdacht, dass die Beamten nicht wirklich wußten, was sie mit den beiden Gefangenen anfangen sollten.

..kein Wunder:.

Vor ihnen saßen zwei intelligente, höfliche und liebenswürdige Menschen, das Mädchen attraktiv und zuvokommend; der junge Mann sehr höflich- beide Studen­ten einer deutschen Universität, und er dazu noch Feldwebel der Wehrmacht. -> Beide eigentlich Musterbeispiele der deutschen Jugend.



Und was warf man ihnen vor? - Die schlimmsten Verbrechen, die man einem Deutschen zu dieser Zeit anhängen konnte:

                            > Vorbereitung zum Hochverrat

                            > Versuch zur gewaltsamen Beseitigung der Regierung

                            >Sie bezeichneten den geliebten Führer als einen international geächteten Massenmörder, den es zu stürzen galt.

Bei dem Verhör selbst: Sophie und Hans Scholl bestritten alle Vorwürfe. Hier einige Fragen und die Antworten der Geschwister:

®      'Warum befanden sie sich am Vormittag in der Münchner Universität, obwohl sie keine Vorlesung hatten?'

'Wir hatten uns am Nachmittag mit einer Freundin verabredet, und beschlossen dann doch nach Ulm zu fahren- wir wollten das der Freundin, die noch Vorlesung hatte, ausrichten.'

'Warum hatten sie den leeren Koffer bei sich?'

'Wir wollten von Ulm frische Wäsche mit nach München nehmen.'

'Sie wurden vom Hausmeister identifiziert .'

'Der muß sich geirrt haben, außerdem kann er unmöglich zu dieser Tageszeit jemanden auf der Galerie erkannt haben, da um diese Zeit das Sonnenlicht, welches durch die Glaskuppel in den Lichthof fällt, ihm genau in die Augen geschienen haben muss, wenn er zur Galerie hinaufgeblickt hat.

          Auch wir fragten uns, wer die Flugblätter geworfen hatte.'

Der Vorsitzende Robert Mohr hielt diese Antworten für richtig, und sah keinen Grund mehr, die beiden noch weiterhin festzuhalten.

Später erzählte er, er habe Sophie zu verstehen gegeben, dass sie und ihr Bruder die Reise nach Ulm noch am selben Abend antreten könnten.

Die Gestapo aber forschte weiter, und fand noch am Nachmittag im Zimmer von Hans Scholl dringendes Beweismaterial:  >Briefmarken und Briefumschläge, welche zur Versendung von früheren Flugblättern verwendet worden waren, >den Entwurf für ein neues Flugblatt.

Hans und Sophie Scholl blieben also in Untersuchungshaft, -ihre Chance je wieder nach Ulm fahren zu können war damit vorbei.

In weiteren Verhören, manche dauerten über 15 Stunden, stellte sich schließlich heraus, dass Hans und Sophie klar schuldig waren. Jetzt änderten die beiden ihre Taktik und gaben alles zu. Sie wollten allen Verdacht und damit die Aufmerksamkeit der Gestapo auf sich lenken, um die anderen Mitglieder der 'weißen Rose', Freunde und Bekannte zu schützen.

In der Zwischenzeit forschte die Gestapo weiter und wurde auf Gisela Schärting aufmerksam, welche eine Bekannte von Hans Scholl war, und nur wenig von der 'weißen Rose' wusste. Sie dachte es sei für Hans gut, wenn sie das durchaus freundschaftliche Verhältnis mit Prof. Kurt Huber betonte. Das tat sie dann auch, doch erwies es sich als Fehler, denn die Gestapo forschte bis ans Ende- bis an Kurt Hubers Ende.

Die Verhöre gingen weiter,

Hans und Sophie wurden getrennt verhört. Die Gestapo tat etwas für diese Zeit recht Ungewöhnliches- die Verhöre liefen ohne Gewaltanwendungen und Folterungen ab.

Sophie erhielt sogar noch die Gelegenheit um das beinahe sichere Todesurteil herumzukommen, wenn sie gegen ihren Bruder ausgesagt hätte,-Sie wies dies aber entschieden zurück.

Die Verhöhre:

Sophie Scholl

Hans Scholl

Verhöhrt von:

Robert Mohr

Anton Mahler

'Stimmung':

gute Stimmung; ernst, aber keine Ge- waltanwendung




keine Gewaltanwendung;ernst;Versuch mit psychologischem Druck zu arbeiten

Sonstiges:

Sophie hatte mehr Angst um ihren Bruder, als um sich selbst

Anton Mahler erkannte in Hans einen der scharfsinnigsten Menschen, der ihm je begegnet war.

Er war fast ein bißchen traurig, ihn in den Tod zu verhören zu müssen.

DIE GEFANGNISZELLEN:

Hans: Die Gefängniszelle von Hans Scholl war Tag und Nacht hell erleuchtet.  Außerdem wurde ihm bei der Inhaftierung seine Rasierklinge  und andere spitze Gegenstände abgenommen. um die           Sicherheitsmaßnahmen noch zu verschärfen, bekam Hans noch einen 'Aufpasser', der selbst wegen eines politischen Witzes gefangen war. Sein  Name war Helmut Fietz, und Hans freundete sich mit ihm an. Er redete mit ihm über die Verhöre, etc. . Diese Sicherheitsmaßnahmen unternahmen man vor allem, um einen Selbstmord auszuschließen, bevor die Gestapo nicht auch den letzten Rest über die 'weiße Rose' erfahren hatte.

Sophie: Auch Sophie hatte eine Zimmergenossin, Else Gebel. Sie war politische Gefangene, und machte sich als Sekretärin in der Gefängnisverwaltung nützlich. - Von dort erfuhr sie dann auch, dass Christoph Probst gefangen worden war. Auf diese Nachricht hin brach Sophie zum ersten Mal im Gefängnis zusammen. Ansonsten war Sophie für ihre Verhältnisse stehts recht gut gelaunt.

         

( Christoph Probst wurde später auch verhört, ihm wurde vor allem mit dem Wohlbefinden seiner Familie gedroht.)

DIE GERICHTSVERHANDLUNG:

Die Gerichtsverhandlung wurde von Roland Freisler geleitet. Für alle Teilnehmenden war von Anfang an klar, dass das Urteil nur Tod sein konnte. Roland Freisler, er hatte eine führende Position im Nazi- Regime(er war Präsident im obersten Gericht in Deutschland) , war für die Gerichtsverhandlung extra eingeflogen worden. Die offensichtliche Wichtigkeit, die diese Verhandlung für die Führung haben musste, war selbst für die Angeklagten überraschend.

Dann bei der Verhandlung selbst wurden folgende Vorwürfe zu Protokoll gebracht:

.Die Angeklagten Hans und Sophie Scholl haben im Kriege in Flugblättern zur Sabotage der Rüstung und zum Sturz der nationalsozialistischen Lebensform unseres Volkes aufgerufen und den Führer aufs gemeinste beschimpft, und dadurch den Feind des Reiches begünstigt und unsere Wehr- macht zersetzt

Der oberste Richter Freisler schrie die Angeklagten derart an, dass selbst die psychisch starken Menschen Hans und Sophie gebrochen waren.

Die Reden:

Hans Scholl:        'reißt uns das Herz aus dem Leibe, und ihr werdet euch tödlich daran verbrennen '

Sophie Scholl:     'Einer muß ja schließlich damit anfangen.Was wir sagten und schrieben, denken ja so viele, nur wagen sie nicht, es auszusprechen' 'unsere Köpfe rollen heute, aber eure

Alexander Schmorell:'Ich wüsste nicht, was ich auf dieser Welt noch zu tun hätte'

Christoph Propst:                   'wir schweigen nicht, wir sind euer schlechtes Gewissen. Die' weiße Rose' lässt                        euch keine Ruhe'

Kurt Huber:         'wir wollten die Wahrheit hinausrufen in die deutsche Nacht.'

DAS URTEIL:

die Angeklagten werden wegen landesverrätischer Feindbegünstigung, Vorbereitung zum Hochverrat und wegen Wehrkraftszersetzung mit dem         - TODE -         bestraft.

Ihre Bürgerehre haben sie für immer verwirkt.

+: Hervorragendes Referat mit vielen Zitaten, und einer detaillierten und sprachlich guten Schilderung der Ereignisse.

-: Kein Literaturverzeichnis.


Alter des Verfassers               14 Jahre

Schulstufe (Verfassen)           9. Schulstufe

Jahr (Verfassen)                     1998

Fach                                        Geschichte

Typ                                         Referat



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